Jeder spricht über das Internet.
In unserer Rubrik “Tipps & Tricks” möchten wir
Ihnen eine Einführung ins Internet und dessen
Fachbegriffe geben.

Unsere Auflistung erhebt keinen Anspruch auf
Vollständigkeit, sollte Sie den einen oder anderen
Begriff hier vermissen, senden Sie uns einfach eine
Mail






Inhaltsverzeichnis

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Einfach auf den gewünschten Buchstaben klicken

Buchstabe A

AOL (America Online)
Ist der deutsche Ableger von America Online, dem weltweit größten Online Dienst. AOL war lange Jahre ein rein amerikanischer Dienst, der seit Ende 1995 seine Dienste auch in Deutschland, England, Frankreich und Kanada anbietet.

Attachment (Anhang)
Hierrunter versteht man die Anhang einer Mail. Bei Attachments kann es sich um Textdatein, Bilder oder Programme handeln.
Man sollte diese Anhänge sehr vorsichtig behandeln, da auch Viren über sie verschickt werden können.

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Buchstabe B

Bookmark (Lesezeichen)
Jeder der schon einmal online war, weiß das es schier unmöglich ist eine Information, die man irgendwo einmal gesehen hat wiederzufinden, wenn man sich die Adresse nicht gemerkt hat. Auch führt die Informationsvielfalt im WWW schnell dazu, daß man den Überblick verliert. Deshalb ist es sehr sinnvoll sich auf diese Seite ein Bookmark zu setzen. Jeder Internet-Browser bietet die Möglichkeit ein Bookmark zu setzen, nennt sie nur anders, im Internet Explorer zum Beispiel, heißen sie "Favoriten". Aber ganz egal, wie sie genannt werden, sie haben nur eine Aufgabe, nämlich viel gesuchte

Seiten zu markieren, damit man sie schnell finden kann.
Sie erleichtern das Online-Leben aber nur, wenn man sie richtig und sinnvoll einsetzt, d.h. die Beschränkung auf wesentliche Seiten ist sehr ratsam, da man sonst ganz schnell (auch mit Lesezeichen) den Überblick verlieren kann.

Browser
Ist die Software, wie benötigt wird um im World Wide Web zu surfen. Bekannte Browser sind der Microsoft Internet Explorer und der Netscape Navigator.

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Buchstabe
C

Carbon Copy
(CC) [Durchschlag]























Darunter
versteht man, daß man eine E-Mail gleichzeitig an mehrere Adressaten verschicken kann, ohne sie mehrmals schreiben zu müssen. Das Bild, soll einmal den Aufbau eines E-Mail Decoders beschreiben.

Chatten
Das Unterhalten mit einer oder mehreren Personen im Internet. Es kann mit dem Telefonieren verglichen werden, nur das man beim chatten die Sätze eintippen muss.

Cookie (Keks)
Diese kleinen „Helfer“ sind in modernen Browser zu finden. Der Anwender wird mit Hilfe dieser Cookies identifiziert, d.h. bei jedem Besuch kann der Anbieter ein Cookie auf den Rechner des Anwenders ablegen. Das Cookie ist kein Programm, sondern ein Code, mit dessen Hilfe der Besucher der Homepage wiedererkannt werden kann.
Wichtig sind diese Cookies beim Einkaufen über das Internet. Der Webserver teilt dem Besucher eine Nummer zu und ordnet diese Nummer einem Warenkorb zu, so kann der Anwender zwischendurch den Server wechseln, ohne das der Inhalt seines Warenkorbes verlorengeht.
Natürlich kann ein Server nicht alle Cookies lesen, sondern nur diese, die er selber gesetzt hat.
Auch haben die Cookies einen sehr starken Beigeschmack, machen sie das Verhalten eines Anwenders doch sehr transparent, da sich die gewonnenen Informationen sehr gut für Werbezwecke einsetzten lassen.
Jeder der sich nicht so transparent geben will, kann seinen Browser so Einstellen, daß er keine Cookies speichert, bzw. vor dem setzen eines Cookies nachfragt.
Beim Netscape Navigator geschieht dies unter „Optionen, Netzwerk-Einstellungen, Protokolle“. Beim Internet Explorer stehen diese Einstellungen unter „Ansicht, Optionen, Erweitert“.

CompuServe
CompuServe ist ebenso wie AOL oder T-Online einer der großen Internetprovider. Von CompuServe wird behauptet, daß er hauptsächlich ein Dienst für Technikfreaks und Business-Kunden ist

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Buchstabe
D

Domain
Hinter jeder Adresse im Internet steht eine IP-Adresse. Die Adressen sind folgendermaßen Aufgebaut: „http://www.ammernet.de“.
Die genaue Auswertung des Namens erfolgt im Internet von rechts nach links. Ganz rechts steht die sogenannte Top-Level-Domaine, also in unserem Beispiel das „de“. Diese gibt an, dass der Server in Deutschland steht. Davor steht der Name der Organisation, bzw. der Firma. Die nachfolgende Tabelle soll einmal einige Top-Level-Domaine erläutern.

Abkürzung

Land / Bedeutung

gov

Regierungseinrichtung

mil

Militärische Einrichtung

edu

Bildungseinrichtung

net

Netzwerkorganisation

org

nicht kommerzielle Einrichtung

com

kommerzielle Einrichtung

au

Australien

at

Österreich

be

Belgien

ca

Kanada

ch

Schweiz

de

Deutschland

dk

Dänemark

es

Spanien

fi

Finnland

fr

Frankreich

je

Irland

nl

Niederlande

no

Norwegen

uk

Großbritannien

us

USA

Bei den Länderkürzeln verhält es sich genauso, wie bei den Internetadressen, es wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.

Dialer (Wählprogramm)
Der Dialer wählt über das Modem die Nummer des Provider an, lässt die Anmeldung automatisch ablaufen und baut die TCP/IP-Verbindung auf. Erst nach dieser Anmeldung können die Internet Anwendungen (Browser, FTP-Programme) über die Winsock-Schnittstelle auf die Server im Internet zugreifen. Deshalb besteht ein Dialer nicht nur aus dem Wählprogramm, sondern auch aus einer angepassten Winsock-Datei.

Download (Herunterladen)
Jedes Übertragen einer Datei, auf den eigenen Rechner, von einem Onlinedienst oder einer Mailbox nennt man Download.

Durchsatz, hier Datendurchsatz
Damit bezeichnet man die Datenmenge, die das Modem je Zeiteinheit übertragen kann. Der Durchsatz wird in Bits/s gemessen.

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Buchstabe E  

E-Mail
(Elektronische Post)
Der wohl am meisten genützte Dienst im Internet, ist nichts anderes als eine Datei bzw. eine Mitteilung per Computer zu einer anderen Person (mit Computer) zu schicken. Durch seine sehr schnelle Übertragung, hat dieser Dienst einen sehr großen Vorteil gegenüber der normalen Post (die von den Online-Anwender gerne als Schneckenpost bezeichnet wird). Damit man eine E-Mail über das Internet schicken kann, muß der Provider über zwei Server verfügen. Im POP-Server (Post Office Protokol) wird die ankommende Post gespeichert und von dort abgeholt. Der SMTP-Server (Simple Mail Transfer Protokol) ist nur für die ausgehende Post zuständig.

Emotion oder Smiley
Der Begriff Emotion besteht aus den Wörtern „emotional“ und „Icon“. Es zeigt einen Gefühlszustand an. Smiley werden z.B. in E-Mail eingebaut oder sehr häufig bei Chatten verwendet. Sie bestehen aus Zeichen, die alle im ACII-Format vorkommen. Um sie zu deuten, muß man sie in Gedanken um 90 ° nach links drehen. 
Hier einige Bespiele:
:-) = Lächeln, Spaß, User freut sich
;-) = Augenzwinkern
:-ྩ = tangier mich nicht
:-( = Entäscht, schlecht gelaunt
:-x = ein Küßchen
:*) = betrunken sein
8-) = Brillenträger
=:-) = Punk

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Buchstabe F

FTP (File Transfer Protokoll)
Das FTP ist im Internet für die Übertragung von Dateien zuständig. Viele der FTP-Server sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Von dort können dann beliebige Dateien oder Programme per Download auf den eigenen Rechner übertragen werden. Andere Server sind nur zu erreichen, wenn man Zugriffsrechte auf seine Verzeichnisse bekommt. Bei Anmelden (Login) wird dann geregelt, auch welche Verzeichnisse und Dateien der User zugriff bekommt. Bei den meisten Servern wird ein spezielles Programm (oder einen guten Web-Browser) benötigt um eine Verbindung zu bekommen. Bei vielen FTP-Servern kann man sich mit der Bezeichnung „Anonymus“ und der eigenen E-Mail-Adresse als Passwort Zugang verschaffen.

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Buchstabe G

Gateway
Gateway bedeutet wörtlich etwa: Übergang, Eingang. Damit wird der Übergang (bzw. die Schnittstelle) zwischen verschiedenen Kommunikationssystemen beschrieben. Als Beispiel zwischen einer Mailbox und einem Onlinedienst, die beide mit unterschiedlicher Software betrieben werden. Auch regelt ein Gateway den E-Mail Verkehr zwischen den Onlinediensten und dem Internet. Würde hier kein entsprechendes Gateway existieren, wäre es unmöglich ein Mail von einem Dienst ins Internet zu versenden.

Grafikformate
In der Regel werden im Internet nur zwei Grafikformate benützt, nämlich GIF- oder JPEC-Grafiken. Die GIF-Dateien (Graphics Interchance Format) sind eine Entwicklung für den Onlinedienst CompuServe, haben sich aber auch schnell im Internet durchgesetzt. Eine Weiterentwicklung dieses Grafikformates ist das Animated GIF-Format. Dies sind kleine, animierte Grafiken. Ein bekanntes Beispiel für dieses Format ist das animierten Logo beim Internet Explorer.
Doch mit dem JPEC-Format, haben die GIF-Dateien einen ernsthaften Konkurrenten bekommen. Der Vorteil dieser Dateien liegt darin, dass man beim erstellen dieser Grafiken den bestmöglichsten Kompromiss zwischen Größe und Bildqualität wählen kann.  

Gopher
Auf deutsch „Wühlmaus“ dabei handelt es sich um einen speziellen InternetDienst, der die Recherche von Textinformationen (Literatur, Wirtschaftsdaten, Gesetzestexte usw.) über sogenannte „GopherServer“ ermöglicht

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Buchstabe H

HTML (Hypertext Markup Language)
HTML ist eine Programmiersprache, mit deren Hilfe die Seiten im Internet erstellt werden. Der Vorteil dieser Programmiersprache ist der, dass sie sehr einfach aufgebaut ist und dadurch beliebig ausbaufähig. Es handelt sich, wie bei jeder Programmiersprache, um eine Aneinanderkettung von Befehlen. Diese Befehle (kurz „Tags“ genannt) werden als Textdatei geschrieben und nur durch spitze Klammern getrennt. Zum schreiben einer solchen HTML Seite genügt jeder Texteditor (z.B. WordPad). Ein Link zu einer anderen Seite im Internet sieht in HTML folgendermaßen aus: <A   HREF=“Seitenname.html“>

Homepage
Die Eingangsseite im World Wide Web eines Internetangebotes nennt man Homepage. Man kann es als Inhaltsverzeichnis des gesamten Angebotes bezeichnen. Auf dieser Seite sind die Links zu den anderen Angeboten bzw. zu den anderen Seiten des Angebotes aufgeführt. Durch Eingabe der Internetadresse (z.B. http:www.ammernet.de) erreicht man immer zuerst die Homepage.
Die Startseite eines Angebotes muss immer den Namen “index.htm (oder .html) tragen.

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Buchstabe I

IAP
Abkürzung für “Internet Access Provider”, eine Institution oder Firma, die Zugänge zum Internet anbietet, in der Regel gegen eine Gebühr. Eine andere Bezeichnung ist ISP: “Internet Service Provider”.

Icon







Kleines Symbol auf PC-Benutzer-Oberflächen beziehungsweise Menüleisten, aber auch auf Webseiten. In ihrer einfachen grafischen Darstellung erklären sie dem Benutzer, welche Funktion sich über sie ausführen lässt.

Index
In einer Datenbank wird ein Index benutzt, um Infos schnell und einfach zu finden. Ein Index erfüllt eine ähnliche Rolle wie in einem Buch ein Stichwortverzeichnis mit Seitenverweisen.

Information Highway
Datenautobahn”. Der in den USA geprägte Begriff brachte Mitte der 90er Jahre das Thema Computer ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Konkret gemeint ist die Verwendung von Datennetzen zum schnellen Informationsaustausch zwischen Rechnern. ISDN und Internet liefern erst einen Vorgeschmack auf damit verbundene Möglichkeiten: Video on demand, Interaktives Fernsehen, hocheffiziente Datenübertragungen. Über die eigentliche Bedeutung hinaus funktioniert “Datenautobahn” prächtig als leicht verständliche Metapher für die moderne Informationsgesellschaft. Die Datenautobahn führe nicht nur durch komplizierte Netzwerke, sondern in eine glorreiche Zukunft - so der Tenor in TV und Presse.


Infoseek
Suchmaschine für das World Wide Web, Gopher und Newsgroups. Neuentwicklung: das “Search in Context”-Prinzip, das nicht nur direkte Treffer einer Suche anzeigt, sondern auch Themen, die mit dem gesuchten Begriff in Zusammenhang stehen.

Infrarot
Infrarot kommt auch in der TV-Fernbedienung zum Einsatz und ist eine auf Sichtkontakt angewiesene Übertragungstechnik zwischen elektronischen Geräten.

Inselbetrieb
Computer ohne Anschluss an ein Datennetz. So sind keine unberechtigten Zugriffe möglich, etwa bei einigen Rechnern der Armee.

Installer
Software, die andere Programme auf einem Rechner installiert, also die neuen Komponenten für das vorhandene System einrichtet. Oft müssen Sie nur noch einen Doppelklick auf das Installer-Symbol ausführen, und der Installationsprozess läuft dann automatisch ab

Intel
Computerchip-Hersteller in den USA, dessen Prozessoren in vielen PCs stecken (“Intel Inside”).

Interaktives Fernsehen
Bei interaktiven Prozessen kann der Nutzer aktiv in den Ablauf eingreifen. Das bietet Fernseh-Zuschauern neue Möglichkeiten. Sie sind nicht mehr von festen Sendezeiten abhängig, da man Filme jederzeit online bestellen und ansehen kann. Über den herkömmlichen Fernsehkonsum hinaus lassen sich auch Informations-, Unterhaltungs- und Dienstleistungs-Angebote nutzen: Spiele, Shopping, Homebanking Börsennachrichten, Wetterdienste und andere.

Intercast
Kunstwort aus “Internet” und “Broadcast”. Gemeint ist die Vermischung von Fernsehen und Internet. Mit Hilfe spezieller TV-Karten können Internet-Infos neben dem normalen Fernseh-Programm empfangen werden. Wie beim klassischen Videotext erfolgt die Übertragung über die Austastlücke des Fernsehbildes. In Zukunft soll es möglich sein, aktiv am Fernsehen teilzunehmen.

Interface
”Schnittstelle”, eine Hardware- oder Software-Komponente, über die Daten zwischen Geräten oder Programmen ausgetauscht werden. Erst die genormte Schnittstelle ermöglicht das gegenseitige Verständnis. Um zum Beispiel einen Drucker an einen Computer anzuschließen, müssen beide Seiten ein gleichartiges Interface besitzen. Im übertragenen Sinne gelten Tastatur und Monitor als Schnittstellen zwischen Mensch und Rechner.

Internet
Das weltweite Computernetzwerk mit vielen Millionen Benutzern wurde Mitte der 90er Jahre zum Standardmedium für die Kommunikation per Computer. Der Grund für die rasant wachsende Popularität war die Einführung des World Wide Web (World Wide Web) mit einheitlicher Technologie (Protokolle TCP/IP). Begonnen hat die Geschichte des Internet vor rund 30 Jahren mit dem sogenannten Arpanet, durch das Wissenschaftler im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums ursprünglich vier Rechner an entfernten Standorten verbanden. In den Folgejahren schlossen sich immer mehr Unis und Forschungseinrichtungen an. Es entstand ein Netzwerk ohne Zentrale, das sogar einen Atomkrieg überstehen sollte. Als dann in den achtziger Jahren andere ähnliche Verbände mit dem Ursprungsprojekt verkoppelt wurden, wuchs ein Netz aus Netzen: das Internet. Datenpakete im Internet finden ihr Ziel sogar wenn Bereiche des Netzes gestört sind oder ausfallen. In den letzten 25 Jahren sind die wichtigsten Internet-Basisdienste entwickelt worden: E-Mail, Datentransfer, Chat, Newsgroups und einige mehr, doch erst das World Wide Web fügte die entscheidende Komponente hinzu: leichte Bedienbarkeit selbst für Einsteiger.

Internet by Call
Einwahl ins Internet ohne vertragliche Bindung an einen Provider. Es wird keine Grundgebühr erhoben, der Minutenpreis beträgt zurzeit in der Regel nur etwa zwei bis drei Pfennig pro Minute.

Internet Explorer
Einer der beiden weitverbreiteten Browser. Der Internet Explorer ist kostenlos erhältlich er liegt entweder auf CD-ROM`s bei Computerzeitschriften bei oder man kan ihn sich direkt von der Homepage bei Microsoft herunterladen.Ursprünglich nur als Konkurrenzprodukt zum Netscape Navigator gedacht, ist er inzwischen fest mit dem Betriebssystem Windows verbunden, aber auch auf neuen Macs bereits vorinstalliert.

Internet in the sky
Projekt zur Stationierung von 300 Satelliten im Orbit, die ab 2003 als neuer Internet-Zugang dienen sollen. Problem: Daten lassen sich bislang vom Satelliten nur empfangen, aber noch nicht senden.Man benötigt also zum verschicken von Daten immer noch einen seperaten Internetzugang über die Telefonleitung.

Internet Worm
Als Würmer werden sich selbst vervielfältigende Programme bezeichnet, die einem globalen Netzwerk schaden. Vergleichbar mit PC-Viren. Der Informatik-Student Robert Tappen Morris programmierte den Internet Worm und schleuste ihn 1988 ins Netz - aus Versehen, wie er später vor Gericht beteuerte. Der Wurm reproduzierte sich auf den Netzwerk-Rechnern und verschickte von dort wiederum seine Kopien. Innerhalb weniger Stunden hatte er sich so oft reproduziert, dass der Datenverkehr durch die hohe Netzbelastung fast zum Stillstand kam. Durch den Wurm wurden große Sicherheitslücken aufgedeckt.

Internet 2
Netzwerk, mehrere tausendmal schneller als das Internet! Anfang 1999 starteten 37 amerikanische Unis, Hightech-Firmen und Forschungseinrichtungen das Internet 2 zunächst zur Forschung. Das normale Internet ist durch die hohe Belastung zu langsam.

Internet-Phone
Weltweit telefonieren zum Ortstarif - dieser Traum lässt sich per Internet-Telefonie realisieren. Sie zahlen nur Provider- und Telefongebühren. Allerdings lässt die Sprachqualität vor allem bei langsamer Datenübertragung noch zu wünschen übrig.

InterNIC
Der Verein “Internet Network Information Centre” vergibt als Zentrale die IP-Adressen. Die IP-Adressen müssen eindeutig bestimmt sein. Sowohl Organisationen als auch Privatpersonen können über das InterNIC Domain-Namen - ähnlich wie “www.meinname.com” - reservieren (unter www.internic.net). Vorher kontrollieren, ob der gewünschte Name nicht bereits vergeben ist: www.net worksolutions.com/cgi-bin/ whois/whois. Die Registrierung ist kostenpflichtig und muss jährlich gegen eine neue Gebühr verlängert werden. Eine .de-Domain können Sie über die deutsche Abteilung DeNIC erhalten, das Deutsche Network Informations Center findet man unter: www.denic.de

Intranet
Ein internes, geschlossenes Netzwerk, das die gleiche Technik wie das Internet nutzt. Intranets werden etwa von Firmen installiert, um Arbeitsplätze - innerhalb eines Gebäudes oder weltweit - miteinander zu verbinden. Anschluss ans Internet ist möglich. Wenn ein Übergang zum Internet existiert, ist ein Schutz durch Firewalls sinnvoll. In der Regel ist ein Zugang nur möglich, wenn man über eine Zulassung verfügt. Diese besteht meist aus einer Kennung und einem Passwort - vergleichbar mit dem Prinzip bei der Einwahl in das persönliche E-Mail-Postfach.

IP
Internet Protocol”, zusammen mit dem “Transmission Control Protocol” Herzstück der Internet-Technologie. Wird fast immer in der Kombination TCP/IP genannt. Das Netzwerk-Protokoll IP verwaltet den Transport der Informationseinheiten im Netz. Es prüft freilich nicht, ob Daten unterwegs verloren gehen. Für die Zustellung am Zielort sorgt dann TCP. Andere Protokolle wie FTP (File Transfer Protocol) oder auch WAP (Wireless Application Protocol) setzen auf die TCP/IP auf.

IP-Adresse
Die Identifikationsnummer eines Computers im Internet. Sie besteht aus vier Zahlen zwischen 0 und 255, die durch Punkte getrennt sind. In der Praxis verwendet man aber Domain-Namen, um ein Ziel im World Wide Web zu erreichen. Ein Name-Server ermittelt dafür die zugehörige IP-Adressen.

IPng
“Internet Protocol next generation” - eine neue Version des IP, bei der die IP-Adressen aus sechs anstatt wie bisher aus vier Zahlen bestehen sollen. Das schafft mehr Adressierungsmöglichkeiten für Websites. Die Neufassung ist nötig, weil in vier Jahren die mehr als vier Milliarden IP-Adressen nicht mehr reichen werden.

IPP
“Internet Presence Provider” bieten spezielle Internet-Dienstleistungen. Sie helfen bei technischen Problemen und bei der Gestaltung von WWW-Seiten. In Deutschland treten IPPs häufig als normale Service-Provider auf.

IP-Spoofing
Spoofing bedeutet "schwindeln", "hereinlegen", “austricksen". Das IP-Spoofing nutzt eine Sicherheitslücke in IP-Netzen aus. Zum Beispiel ein böswilliger Provider kann durch ein manipuliertes Verbindungsprotokoll eine falsche IP-Adresse vortäuschen und dadurch einfache Zugangskontrollen umgehen. IP-Spoofing ist in der Regel illegal.

IRL
Abkürzung für Internet Relay Chat. Ein Dienst im Internet, der auf speziellen IRC-Servern Live-Chats zwischen verschiedenenTeilnehmern ermöglicht. Zur Nutzung ist eine spezielle Software (IRC-Client, zum Beispiel mIRC) notwendig.

IRL
Abkürzung in E-Mails und Chats für „in real life“ - „im richtigen Leben“; im Gegensatz zum Leben im virtuellen Raum des Internets.

IRTF
„Internet Research Task Force“. Gehört wie die IETF zur IAB, der internationalen Gemeinschaft von Netzwerk-Experten, die die Forschung zum Internet koordiniert. Die IRTF betreut langfristige Entwicklungen, zum Beispiel Internet 2 und IPng. Auch Sicherheitsaspekte spielen für die IRTF eine wichtige Rolle.

ISDN
„Integrated Services Digital Network“. Prinzip zur Übertragung von Sprache und Daten. Arbeitet im Gegensatz zu herkömmlichen Telefonverbindungen mit digitalen statt mit analogen Signalen. Höhere Übertragungsgeschwindigkeit, geringere Störanfälligkeit und mehr Kommunikationsdienstleistungen wie die Anzeige der Rufnummer des Gesprächspartners. Bei einem ISDN-Basisanschluss stehen Ihnen gleich drei Telefonnummern zur Verfügung. Sie können zwei Leitungen gleichzeitig nutzen, also auch beim Surfen telefonieren.

ISO
Diese internationale Normungsorganisation für Technik ist das Gegenstück zum allgemein bekannten deutschen DIN-Institut. Im Hacker- und Cracker-Slang steht ISO für eine Programmsoftware CD.

ISP
Abkürzung für „Internet Service Provider“. Ein ISP ist ein Anbieter, der den Zugang ins Internet ermöglicht. Dabei wird unterschieden zwischen Anbietern reiner Internetzugänge (zum Beispiel per Internet-by-Call) und Onlinediensten wie AOL und T-Online, die mit einer speziellen Zugangssoftware arbeiten und eigene Inhalte anbieten. Letztere nennt man auch „proprietäre Dienste“.

IT
Kürzel für „Information Technology“ und Sammelbegriff für alles, was mit Informationstechnologie zu tun hat  von der Datenverwaltung in Unternehmen über Internet-Technologien bis zur mobilen Kommunikation über Handys oder Pager.

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Buchstabe J

Java
Programmiersprache, die im Internet eine wichtige Rolle spielt. Kleine Programme, sogenannte Applets, die in Java geschrieben sind, funktionieren auf allen Computern, gleichgültig, mit welchem Betriebssystem sie arbeiten. Viele World Wide Web -Seiten arbeiten mit Java-Applets, über die spezielle Funktionen, zum Beispiel das Abspielen bewegter Grafiken, gestartet werden. Der Aufruf der Applets erfolgt erst, wenn sie benötigt werden - wenn der Benutzer zum Beispiel per Mausklick einen Film auf einer Web-Seite startet. Das Applet wird dann aus dem Internet geladen und auf dem eigenen Rechner aktiv. Die Seite selbst beinhaltet nur den Befehl zu seinem Aufruf. So bleibt sie klein und benötigt keine lange Ladezeit. Nach Erledigung der Aufgabe „verschwindet“ das Applet wieder. Auch normale Alltagsanwendungen wie kleine Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations- oder Grafikprogramme können als Java-Applets geschrieben werden. Im Idealfall liegen die Programme dann nicht mehr auf dem eigenen Rechner, sondern werden bei Bedarf jeweils über das Internet aufgerufen. Neben den Applets gibt es auch sogenannte „Servlets“, die bei umfangreicheren Anwendungen auf dem Server laufen. Java wurde Mitte der 90er Jahre von der Firma Sun Microsystems entwickelt.

Java-Script
Von Netscape entwickelte Skriptsprache, die die Möglichkeiten von HTML stark erweitert. Sie wird von vielen Programmierern und Web-Desigern eingesetzt, um Internet-Seiten flexibel gestalten zu können. Beispiel: Formulare mit Berechnungsfunktionen oder animierte Schaltflächen. Java-Script hat außer dem Namen keine Verwandtschaft zu Java.

Jini
Jini schafft Verbindungen zwischen Computern und Elektrogeräten wie Kühlschrank, Mikrowelle, Stereoanlage. Die Vision ihres Entwicklers, Bill Joy, Mitgründer und Cheftechnologe der Firma Sun: Alle Geräte sind über das Internet miteinander verbunden. Ein Scanner im Kühlschrank stellt beispielsweise fest, dass die Haltbarkeit der Milch abgelaufen ist, informiert die Hausfrau, die gerade vor dem Fernseher sitzt und fragt, ob er neue bestellen soll.

Junk-Mail
Englisch für „Müll-Post“. Bezeichnung für unerwünschte Werbe-E-Mails; auch Spam genannt

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Buchstabe K


Kanalbündelung
Ein Verfahren beim ISDN, um zwei „B-Kanäle“ zusammenzufassen und damit die Datentransferrate von 64 Kilobit auf 128 Kilobit zu verdoppeln

Katalog
Anderer Begriff für Suchmaschinen, bei denen nicht nur Software-Roboter die Inhalte sortieren, sondern Menschen die Begriffe bestimmten Kategorien zuordnen. Kataloge bieten in der Regel den schnelleren Weg und die genaueren Ergebnisse bei der Suche

Kermit
Übertragungsprotokoll für den Datenaustausch, 1981 an der Columbia Universität in New York entwickelt. Wurde nach Kermit, dem Frosch aus der Kinderserie „Sesamstraße“, benannt. Kermit bietet hohe Datensicherheit auch bei schlechten Übertragungsleitungen und ist oft das einzige Protokoll, das ältere Großrechner „verstehen“ können. Weil es auf fast jedem Computer der Welt läuft, hat es bis heute seinen festen Platz in der Welt der Datenübertragung und wird stetig weiterentwickelt

Keyword
Englisch für „Stichwort“, „Suchwort“- wird in Suchmaschinen eingegeben, um Inhalte zu finden. Geliefert wird dann eine Liste aller bei der Suchmaschine angemeldeten World Wide Web-Seiten, in denen das Keyword vorkommt. Diese Suchworte können meist mit logischen Verknüpfungen (UND, ODER, NICHT) kombiniert werden. Die Abfrage lässt sich damit präzisieren.

KI
Abkürzung für „Künstliche Intelligenz.“ Software, die Aspekte menschlichen Denkens kopiert beziehungsweise nachahmt. Wird für unterschiedliche Anwendungen entwickelt. Beispiele: fußballspielende Roboter, Autos, die den Weg vom Start- zum Zielort selbstständig bestimmen oder Spielfiguren, die sich nicht auf vorher festgelegten Bahnen bewegen und eine Art Eigenleben entwickeln. Dies sind jedoch nur erste Ansätze, die Realisierung „echter“ KI schreitet nur sehr langsam voran.

Killfile
„Mörderdatei«, die ankommende E-Mail untersucht und herausfindet, ob sie unerwünscht ist. Trifft das zu, löscht sie die Nachricht sofort. Eignet sich hervorragend, um Werbesendungen gleich wieder aus der Mailbox zu entfernen.

Kilobit
Ein Kilobit (Kb oder Kbit) besteht nicht aus 1.000, sondern aus 1.024 Bit, der nächst gelegenen Zweierpotenz (2 hoch 8). Das gleiche Prinzip gilt für Megabit, Gigabit, Kilobyte und so weiter.

Kilobyte
Ein Buchstabe belegt die Datenmenge von einem Byte, ein ganzer Text wächst so auf Kilobyte-Größe (1 Kilobyte = 1.024 Byte). Bilder brauchen je nach Kompression und Dateiformat megabyteweise Speicherplatz. (1 Megabyte = 1.024 Kilobyte). Filme auf einer DVD belegen Gigabyte (1 Gigabyte = 1.024 Megabyte), und der Informationsgehalt einer Bibliothek beträgt Terabyte (1 Terabyte = 1.024 Gigabyte).

Koaxialkabel
Ein Kabeltyp, bei dem die Kabelstränge, die der Signalübermittlung dienen, um eine zentrale Achse angeordnet (gewickelt) sind. Antennenkabel für TV-Geräte und Ethernet-Kabel in Netzwerken sind Koaxialkabel.

Kompression
Ein Verfahren, um das Datenvolumen von Dateien zu reduzieren, wobei der Informationsgehalt in der Regel gleich bleibt. Spielt im Internet eine wichtige Rolle, da komprimierte Dateien kleiner sind und schneller ans Ziel gelangen oder - im Falle von World Wide Web-Seiten - rascher im Browser erscheinen. Das zur Zeit bekannteste Komprimierungsverfahren ist MP3 zur Verkleinerung von Sound-Dateien.

Kryptographie
Die praktische Anwendung der Kryptologie, der Lehre der Verschlüsselung von Nachrichten. Im Internet wird die Kryptographie häufig zur Verschlüsselung von E-Mails eingesetzt. Dazu stehen kostenlose Spezialprogramme wie PGP zur Verfügung, die den Text mit einem „Schlüssel“ unleserlich machen. Dahinter verbirgt sich ein Algorithmus, also eine mathematische Vorgabe, die bestimmt, welche Daten (Buchstaben, Ziffern) mit anderen ausgetauscht werden. Für die Entschlüsselung benötigt man einen zweiten Schlüssel, mit dem die E-Mail wieder lesbar wird. Auch Homebanking und e-Commerce laufen im Internet auf verschlüsselten Wegen

K12
Name eines amerikanischen Projekts und der dazugehörigen Usenet-Newsgroup, das sich mit bildungsrelevanten Themen befasst. Schwerpunkt: Internet-Nutzung für Schüler. Wird von vielen Institutionen und Großunternehmen gefördert. An das K12-Projekt sind auch über 300 deutsche Schulen angeschlossen.

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Buchstabe L


LAN
„Local Area Networks“ sind örtlich begrenzte Netzwerke, zum Beispiel in Firmen. Sie verbinden die Arbeitsplatz-PCs mit Servern. LANs werden oft über einen „Router“ oder ein „Gateway“ ins „Wide Area Network“ (WAN) geschaltet, zum Beispiel ins Internet.

LCD
„Liquid Crystal Display“ bezeichnet einen Flachbildmonitor. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Bildschirmen, die mit Kathodenstrahl-Röhren arbeiten, bestehen LCDs aus Flüssigkristallen, die zwischen zwei Scheiben oder Folien untergebracht sind. Unter normalen Voraussetzungen lassen die Kristalle polarisiertes Licht durch. Legt man jedoch ein elektrisches Feld an, „drehen“ sie sich und verlieren die Eigenschaft der Lichtdurchlässigkeit. Da LCDs geringe Abmessungen (sie sind sehr flach), ein kleines Gewicht und wenig Stromverbrauch aufweisen, werden sie vorwiegend bei Laptops und Notebooks verwendet. Auch die Displays von Handys und GPS-Systemen in Autos sind LCDs

Leased Line
Englisch für „Standleitung“ - eine Telefonverbindung, die gemietet ist und eine permanente Verbindung hält. Wird viel genutzt, um Internet-Server in Unternehmen mit dem Provider zu verbinden. Das Firmen-Netz ist so ständig mit dem Internet verbunden. Eine separate Einwahl von einzelnen Arbeitsplätze aus entfällt.

Least Cost Router
Ein Gerät, das automatisch die jeweils günstigste Telefongesellschaft auswählt. Der Least Cost Router, zu deutsch etwa: „Umleiter für niedrigste Kosten“, kennt die Tarife verschiedener Anbieter und wird damit zum perfekten Vermittler für den preiswerten Weg. Auch wenn es immer mehr Internet-by-Call-Angebote gibt, steht diese Technologie für Vielsurfer noch nicht zur Verfügung.

Link
Eine Verknüpfung zu einer WWW-Seite zu einer anderen, oder einer anderen Stelle auf der selben Seite.

Listserver
Computer, der eine Diskussionsliste führt und die Funktion übernimmt, sie an alle Abonnenten zu verteilen. Ein Programm das diese Aufgabe erfüllt, ist „Listserve“, es dient der automatisierten Verwaltung der Diskussionslisten. Dabei handelt es sich häufig um Zusammenstellungen der interessantesten Beiträge einer Newsgroup, die per E-Mail abonniert werden können. Listserver verschicken aber auch regelmäßig erscheinende Newsletter, Presseinformationen von Unternehmen oder Branchen-News an die Abonnenten.

Live Connect
Ein Plug-In für World Wide Web-Browser, mit dem die Kommunikation zwischen Java-Script-Anweisungen und Java-Applets ermöglicht wird

Local Loop
Die „letzte“ oder „örtliche Schleife“ bezeichnet die Netzstrecke vom örtlichen Hauptverteiler zum Endnutzer, also vom Vermittlungs-Computer der Telekom zum Telefonapparat im Haus. Wird häufig auch als „letzte Meile“ bezeichnet.

Log-In
Als „Log-In“ bezeichnet man den Vorgang des Einwählens in einen Netzwerkrechner. In der Regel wird nach einer Benutzerkennung gefragt, auch „Log-In-Name“ oder „User ID“ (User IDentification) genannt. Die Möglichkeit zur Einwahl ins Internet wird von ISPs - Internet Service Providern - angeboten. Vor der Anmeldung sollte man die Preise vergleichen.

Lycos
Bekannte und beliebte Suchmaschine im Internet mit vielen Extras - Nachrichten, eigene E-Mail-Adresse, eigene Homepage, Chat und mehr.

Lynx
Der bekannteste nichtgrafische World Wide Web-Browser. Bietet nicht die Möglichkeit, Grafiken oder Geräusche zu übertragen, dafür ist er schnell und sehr effizient, vor allem, wenn man im Web hauptsächlich nach Textinformationen sucht. Keine Werbung, Grafik-Spielereien, oder lange Lagezeiten

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Buchstabe M

Mail-Bomb
Englische Umschreibung für das „Bombardieren“ eines Mail-Servers oder der Mailbox einer Einzelperson mit einer Flut von E-Mails. Da die Rechnerkapazität jedes Empfängers begrenzt ist, können viele nutzlose Dateien das System zusammenbrechen lassen - Auftrag erfüllt. Manche Internet-Nutzer „werfen“ Mail-Bombs, um eine Firma zu bestrafen, die elektronische Briefkästen mit Werbung zumüllt.

Mailbox
Bezeichnung für den persönlichen elektronischen Briefkasten, in dem eingehende E-Mails gespeichert werden. Ein Internet-Nutzer kann sich auf einem Host-Rechner eine Mailbox einrichten lassen - entweder durch seinen Provider oder durch einen kostenlosen Mail-Anbieter im WWW wie Freemail oder Hotmail. Im deutschen Sprachraum versteht man unter einer Mailbox auch eine elektronische Pinnwand, ein sogenanntes „Bulletin Board System“ (BBS). Ähnlich wie in den Newsgroups des Usenet tauscht man hier Nachrichten oder Dateien aus, chattet oder klärt Fragen mit dem technischen Personal einer Firma. Beliebt war dieses Medium vor allem zu Beginn der neunziger Jahre, als das Internet noch kaum Anhänger hatte.

Mailing-Liste
Ein Verteiler von E-Mails zu zum Teil sehr speziellen Themen. Um in so einen Verteiler aufgenommen zu werden, muss man sich zunächst bei dem entsprechenden List-Server zu einem bestimmten Thema anmelden. Dann kann man nach Belieben eigene Meinungen oder Infos schicken. Im Gegenzug kommt mehr oder weniger regelmäßig eine Sammlung anderer Diskussionsbeiträge per E-Mail in die persönliche Mailbox. Der Vorteil: Man muss interessante und aktuelle Stellungnahmen nicht umständlich im Usenet suchen.

Mail-Server
Rechner in einem Netzwerk, über den die E-Mail-Kommunikation läuft. Solch ein wichtiger Computer stellt als Server bestimmte Dienste für Netz-Teilnehmer bereit. In diesem Fall geht es etwa um Empfang und Verteilung von E-Mails. Häufig unterschiedliche Server für ein- und ausgehende Mails.

Mail-Storm
Spezieller Internet-Jargon für einen „Nachrichten-Sturm“ der sich oftmals dann ereignet, wenn ein Rechner nach längerer Netz-Abstinenz wieder online geht. Eine Flut der bis dahin aufgelaufenen E-Mails bricht in die heimische Mailbox ein und kann in ungünstigen Fällen den Rechner in die Knie zwingen.

Makro
Steht für die Zusammenfassung häufiger Programm-Aktivitäten. Diese Kette verschiedener Routinen wird mit nur einem Befehl gestartet oder automatisch an bestimmten Stellen eines Programms durchgeführt. Bei einem Textverarbeitungssystem können Sie etwa festlegen, dass es auf Kommando in einem Schritt eine gewünschte Datei öffnet, alles markiert, beispielsweise den Buchstaben ß jeweils durch ss ersetzt und das Ergebnis ausdruckt. Vor allem die weit verbreiteten Microsoft-Office-Anwendungen wie Word oder Excel arbeiten mit Makros.

Makroviren
Spezialform von Viren. Makroviren befallen keine Programme, sondern Dokumente, zu denen Makros gehören. Makroviren verstecken sich etwa in Dokumentvorlagen von Microsoft Word. Beim Öffnen eines Dokuments wird ein Makro gestartet. Der Code der Schädlinge steht in der Startsequenz des Makros. Die Schädlinge werden aktiv. Sie infizieren sämtliche Dateien, mit denen gearbeitet wird ? sofern diese Dateien auf dem gleichen Programm basieren. Makroviren finden starke Verbreitung über Anhänge von E-Mails. Moderne Virenscanner werden meist selbst mit den Viren fertig.

Megapixel
In dieser Einheit wird die Auflösung angegeben. Sie ist die Zahl der Bildpunkte, die dargestellt werden können. 3,3 Megapixel sind z.B. 3,3 Millionen darstellbare Bildpunkte

Membership (Mitgliedschaft)
Auf einige Internet-Angebote können Sie erst zugreifen, wenn Sie formal in eine zugehörige Nutzergruppe eintreten. Doch Vorsicht viele Angebote sind nicht kostenlos.

Menu
Zusammenstellung von Befehlen und Optionen in einer Liste, die zur Bedienung von Programmen verwendet wird. Geöffnet wird ein Menü durch Anklicken mit der Maus oder über einen Tastaturbefehl. Neben der üblichen Menüleiste am oberen Fensterrand gibt es oft auch so genannte Kontextmenüs, die mit der rechten Maustaste erreicht werden können. Ursprünglich eine Entwicklung des Xerox- PARC-Labors, machte die Firma Apple mit ihrer Macintosh-Reihe menügesteuerte Rechner Mitte der 80er Jahre populär. Auch von WWW-Seiten sind Menüs nicht mehr wegzudenken, helfen sie doch bei der Orientierung in umfangreichen Angeboten.







Message
Nachricht oder Meldung, etwa per E-Mail oder als öffentliche Mitteilung in einem Forum. Abgekürzt als „msg“. Auch Meldungen eines Computers können als Message bezeichnet werden („Diese Anwendung wird aufgrund eines unerlaubten Vorgangs geschlossen“).

Meta-Suchmaschine
Die Meta-Suchmaschine leitet die Stichwörter einer Anfrage an mehrere andere Suchmaschinen weiter und zeigt dann deren Ergebnisse an. Vorteil: Sie erspart dem User aufwendige Entdeckertouren durch andere Suchmaschinen und erreicht trotzdem bequem eine große Abdeckung der Internet-Inhalte. Einziger Nachteil: Die Vielzahl der Fundstellen kann verwirren, zumal längst nicht alle Ergebnisse Nützliches enthalten. Bekannte Meta-Suchmaschine: www.metager.de.

MIDI
Abkürzung für „Musical Instrument Digital Interface“. Dieser Standard für digitale Klangerzeugung legt zum einen die Schnittstellen-Norm fest (MIDI-Port) und regelt zum anderen die Übertragung der Klangdaten zwischen MIDI-fähigen Systemen. Über die spezielle MIDI-Hardware-Schnittstelle können Musiker Synthesizer und andere elektronische Musikinstrumente an den Computer anschließen. Da MIDI-Dateien (Endung: „.mid“) oft sehr klein sind, ist dadurch sogar gemeinsames Live-Musizieren über das Internet möglich.

Military Network
Der Teil des Internet-Vorgängers Arpanet, an den die militärischen Einrichtungen der USA angeschlossen waren, wurde 1983 zum „Military Network“, kurz Milnet.

MIME
Steht für „Multipurpose Internet Mail Extensions“. Eine Erweiterung, mit der an textbasierte E-Mails auch Binärdateien angehängt werden können (Bilder, Töne, Programme, etc.). MIME ist fester Bestandteil des Hypertext Transfer Protocol (HTTP) und wird sowohl von Browsern als auch von Servern verwendet, um die E-Mail-Dateien zu übersetzen. Grundsätzlich besteht der Inhalt einer E-Mail nur aus gewöhnlichem Text. MIME hilft, darüber hinaus Sonderzeichen und sogar Multimedia-Inhalte darzustellen. Deshalb können Sie unterschiedliche Dateien wie Programme, Bilder, Töne und Filme mit Ihren E-Mails verschicken. Möglich ist das, weil MIME die Anhänge in sieben Multimedia-Typen unterteilt: Text, Image, Video, Audio, Message, Application, Multipart. Ohne MIME kann es vorkommen, dass der Zielrechner die Dateien nur als reine Textdokumente interpretiert. Dann tauchen auf Ihrem Bildschirm nur endlos lange und unverständliche Folgen von Buchstaben und Zahlen auf.In seltenen Fällen kodiert bzw. dekodiert der Online-Dienst die E-Mails mit MIME. Meistens läuft die Umsetzung direkt auf dem eigenen Rechner. Der Großteil moderner E-Mail-Programme ist in der Lage, E-Mails automatisch mit MIME auszuwerten. Wenn Sie beim Microsoft Internet Explorer die MIME-Vorgaben wechseln wollen, müssen Sie das zugehörige E-Mail-Programm Outlook Express öffnen. Im Menüpunkt „Extras“ klicken Sie erst „Optionen“ und dann „Senden“. Unter „Nachricht Senden-Format“ und unter „News Senden-Format“ können Sie sowohl Text- als auch HTML-Einstellungen ändern.

Mirror
Exakte Kopie eines Servers. Diese Kopien werden nicht nur als Sicherheitskopie der Datenbestände angelegt, sondern auch, um eine Kopie des Web-Angebots online zur Verfügung zu stellen. Sollte ein Server ausfallen oder überlastet sein, können die Besucher der Site an die „Mirror-Site“ verwiesen werden. 1997 riefen zum Beispiel Millionen Surfer Bilder der Mars-Mission „Pathfinder“ im WWW ab, die Anfragen wurden auf mehrere Mirror-Sites verteilt. Anforderungen aus Deutschland landeten so nicht auf dem Rechner der NASA, sondern auf einem europäischen Server. Mirroring verkürzt Ladezeiten von stark frequentierten Seiten erheblich.

Modem
Kunstwort aus MODulator und DEModulator. Gerät, mit dem Daten vom Computer über das Telefonnetz übertragen werden. Das Modem wandelt die digitalen Signale eines Computers in Töne um, die über analoge Telefonleitungen zu einem anderen Computer übertragen werden können. Dort übersetzt ein Modem die analogen Schwingungen wieder in digitale Signale. In einem digitalen Kommunikationsnetz wie ISDN fällt diese Übersetzungsarbeit weg, man benötigt statt des Modems dann aber eine spezielle ISDN-Karte für den PC.

Mosaic
Der erste erfolgreiche WWW-Browser mit Steuerung per Maus - programmiert von einem Forschungsinstitut der Uni Illinois, dem „National Center for Supercomputing Applications“ (NCSA). Kostenlos für verschiedene Betriebssysteme erhältlich, bietet aber nicht den Komfort moderner Browser wie die Marktführer Netscape Navigator oder Microsoft Internet Explorer. Mosaic-Mitentwickler Marc Andreessen gründete später die Firma Netscape.

Mozilla
Früher Codename des Netscape Navigator. Ein kleiner Comic-Dinosaurier mit diesem Namen ist bis heute das Maskottchen der Firma.

MPEG
Durch das von der „Motion Picture Expert Group“ entwickelte Verfahren können Sie den Umfang der Daten bewegter Bilder, beispielsweise Videos oder Computeranimationen, stark komprimieren. Das funktionierte auf einem Computer bisher nur über eine spezielle Hardware-Ergänzung, inzwischen sind auch Software-Lösungen erhältlich. Solch einen Hard- oder Software-Decoder benötigen Sie auch, um die Bilder wiederzugeben. Das moderne MPEG-2 ist der Kompressions-Standard beim digitalen Fernsehen und wird auch verwendet, damit ein kompletter Spielfilm auf eine DVD passt.

MP3
Verfahren zur Kompression von Tönen, entwickelt vom deutschen Fraunhofer-Institut. Nicht vom Menschen hörbare Teile der Musik werden entfernt, um die Datenmenge zu reduzieren. Auf eine CD-ROM können Sie durch MP3 rund 15 Stunden Musik brennen. Tausende von Songs lassen sich herunterladen und über ein Programm wie Winamp (www.winamp.com) auf dem Computer hörbar machen - ohne CD-Speicherung.

MSN
Abkürzung für „Microsoft Network“, den Online-Dienst der Firma Microsoft.

Multicast
Steht für die Möglichkeit, ein Datenpaket im Internet gleich an mehrere Empfänger parallel zu versenden. Solch eine logische Verbindung von einem Punkt zu mehreren anderen wird beispielsweise für Newsletter, Mailing-Listen oder Videokonferenzen benötigt, um das Datenvolumen zu begrenzen.

Multimedia
Kombination unterschiedlicher Medien wie Text, Bild, Animation und Sound. Oft spricht man schon von Multimedia, wenn nur Elemente wie Bild, Text und Ton zusammenwirken - also etwa beim Fernsehen mit Videotext.

Multitasking
Die Fähigkeit eines Betriebssystems, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Arbeiten am Computer werden dann nicht unterbrochen, wenn zur selben Zeit gedruckt, kopiert oder gescannt wird.

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Buchstabe N

Nagware
Spezialausdruck für „Nörgel-Software“ - Shareware, die beim Starten oder Schließen eine Dialogbox präsentiert, die den User daran erinnert, sich registrieren zu lassen oder auch die Software zu bezahlen.

Nameserver
Programm bzw. Rechner, der die Klartextnamen von WWW-Seiten den entsprechenden IP-Nummern  zuordnet. Der Browser schickt den Domain-Namen, den Sie in die Adresszeile eintippen, an den Nameserver. Der übermittelt dem Browser dann die IP-Adresse. Erst jetzt kann der Browser Kontakt mit der gewünschten Adresse aufnehmen.

NC
Abkürzung für „Network Computer“, ein Computersystem, das (Java-)Programme nur bei Bedarf von einem zentralen Server anfordert. Ein NC benötigt keine eigene Festplatte, da auch alle Daten auf dem Server abgelegt werden. Der NC galt Mitte der 90er Jahre als zukünftige Alternative zu den herkömmlichen PCs, er konnte sich bis heute jedoch nicht durchsetzen.

Nerd
Ein Nerd ist ein naher Verwandter des deutschen „Streber“ oder „Fachidioten“. Naturwissenschaftlich hoch begabt, stellen für ihn Alltagssituationen oft unüberwindliche Probleme dar. Vor allem die Kontaktaufnahme zum anderen Geschlecht ist dem Klischee zufolge für einen Nerd eine größere Herausforderung als jede Gehirnoperation. In den USA wurde zur Ehrenrettung der Nerds die „Nerd Pride“-Bewegung ins Leben gerufen: Hauptinitiatoren sind zwei Professoren des legendären MIT (Massachusetts Institute of Technology).

Net Police
Als „Netzpolizei“ werden Leute bezeichnet, die es für ihre Pflicht oder ihr gutes Recht halten, andere über das korrekte Verhalten in der Online-Gemeinschaft zu belehren. Der Ausdruck ist abschätzig gemeint.

Netiquette
Der Begriff setzt sich aus den Worten „Network“ und „Etiquette“ zusammen. Er bezeichnet die allgemeinen Regeln über das Verhalten im Netz (speziell in den Newsgroups), die auf freiwilliger Basis beruhen. Je mehr User, um so wichtiger wird diese „freiwillige Selbstkontrolle“. 

Netizen
Kunstwort aus „Net“ und „Citizen“: Ein erfahrener, verantwortungsbewusster Bürger, der sich im Internet quasi politisch korrekt verhält - also Auswüchse wie Kinderpornografie oder Rechtsradikalismus im Netz verurteilt.

Netscape enhanced
Eigenschaft einer WWW-Seite, die darauf hinweist, dass die Seite HTML-Erweiterungen enthält, die nur von Netscape interpretiert werden können. Betrachtet man die WWW-Seite mit einem anderen Browser, wird die Seite unvollständig oder falsch dargestellt.

Netscape Navigator
Populärer WWW-Browser für das Surfen im World Wide Web. Der Browser, der von rund 50 Prozent der Internet-Benutzer verwendet wird, ist ebenso wie der IE frei erhältlich.

Network
Unter einem „Netzwerk“ ist jede Gruppe von Computern zu verstehen, die durch Kabel oder Funk verbunden sind und vorhandene Ressourcen wie zum Beispiel einen Drucker gemeinsam nutzen.

Netzklassen
Die Netzklasse ist abhängig von der Anzahl der Computer, die innerhalb einer Firma oder als Kundenkreis eines Providers an das Internet angeschlossenen werden. Man unterscheidet zwischen den Klassen A, B und C: Ein Netz der Klasse C erlaubt die Zuweisung von maximal 255 Adressen (zum Beispiel 193.65. 212.1 bis 193.65.212.255). Die B-Klasse erhöht die mögliche Anzahl der an das Internet anschließbaren Rechner auf 65025. Die A-Klasse ermöglicht die Zuweisung von insgesamt 16581375 Adressen. Aussichten auf die Zuteilung eines A-Netzes haben nur sehr große Firmen.

Newbie
Zu Deutsch etwa: „Neuling“, Bezeichnung für Leute, die relativ neu im Netz sind und sich dort noch nicht gut zurechtfinden. Newbies „verraten“ sich durch Anfängerfragen und Verhaltensweisen, die erfahrenen Nutzern mitunter auf die Nerven gehen.

News
Bezeichnung für Nachrichten in öffentlichen Diskussionsgruppen - Newsgroups - aber auch für den öffentlichen Nachrichtenaustausch.

Newsgroup
Bezeichnung für ein Diskussionsforum im Usenet. Weit über 40.000 Themengruppen gibt es. So haben die Fans von Harald Schmidt ebenso ihre eigene Newsgroup wie Mountainbiker, Gewerkschafter, Erdbebenforscher, Computerfreaks, „Star Trek“- oder Fußballfans. Die Kommunikation in den Newsgroups erfolgt über sogenannte „Newsreader“: Die beiden marktführenden Browser (Internet Explorer und Netscape Navigator) beinhalten entsprechende Zusatzprogramme: Microsoft Outlook und Netscape Messenger.

Newsletter
Eine beliebte Form kurzer, prägnanter Informationsbriefe, die via E-Mail an einen festen Abonnentenstamm verschickt werden. Newsletter werden von großen Unternehmen, Nachrichtenagenturen oder Organisationen (NASA, UNO) regelmäßig, oft sogar mehrmals pro Tag, verschickt. Viele Newsletter sind kostenlos.

Newsreader
Ein Programm, das die Teilnahme an den Newsgroups im Usenet ermöglicht. Moderne E-Mail-Programme bieten eine Newsreader-Funktion an.

NIC
Abkürzung für „Network Information Center“. Hier wird die Vergabe von IP-Adressen und Domain-Namen koordiniert. Zudem stehen hier die primären Nameserver. Oberste Instanz für das Internet ist das von der Firma Network Solutions betriebene InterNIC. Sie delegiert die Vergabe von Domains außerhalb der USA an Unterorganisationen. In Deutschland an das DeNIC

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Buchstabe O

Offline
In diesem Modus befindet man sich, wenn der Rechner nicht mit einem anderen (externen) verbunden ist. Man sollte soviel wie möglich offline erledigen um Telefonkosten zu sparen. So kann man z.B. seine Emails ungestörter offline lesen oder schreiben. Auch das aktualisieren an einer Homepage sollte offline vorbereitet werden.

Online
Unter online versteht man das Gegenteil von offline, d.h. der Computer ist z.B. durch die Telefonleitung, mit den Internet verbunden.

Offline-Reader
Offline werden bestimmte Aktionen, z.B. Post abrufen und verschicken, Dateien herunterladen vorbereitet, die dann automatisch online ausgeführt werden, ohne dass Zeit mit dem manuellem Wechsel von Bereichen oder Foren verlorengeht.

Optionsfeld
Formularfeld, auf einer Internetseite, das einem Besucher verschiedene Auswahlmöglichkeiten läßt. Die Auswahl erfolgt durch Klicken auf ein Feld. Optionsfelder werden in Form einer Liste dargestellt, in der eines standardmäßig eines aktiviert ist.











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Buchstabe P

Passwortabfrage
Besucher einer Website, dessen Name und Kennwort innerhalb dieser Website verzeichnet sind. Dadurch hat er z.B. Zugriff zu internen Foren oder Preislisten eines Angebotes. Nur wenn der Name und das Passwort, mit dem sich der Benutzer einloggt mit dem auf dem Server gespeicherten übereinstimmt kommt die Verbindung zustande.















Plug-In
Module aus einer Gruppe von Softwaremodulen, die in den Webbrowser integriert sind (werden). Sie haben die Aufgabe interaktive und Multimediaspezifische Fähigkeiten anzubieten.

Paketvermittlung
Bei diesem Verfahren besteht zwischen den internationalen Datennetzen keine direkte, sondern nur „virtuelle“ Verbindung; die Daten bestehen aus „Paketen“, die jeweils mit Adreß- und Steuerungsinformationen zu ihrem Bestimmungsort geschickt werden.

Proxyserver
Internetserver, der die Funktion eines Firewalls (ein Firewall verhindert unerwünschte Zugriffe auf ein geschütztes Netzwerk) übernimmt, indem er den Datenverkehr zwischen einem geschützten Netzwerk und dem Internet vermittelt.

Protokoll
Verfahren, mit dessen Hilfe auf ein Dokument oder einen Dienst im Internet zugegriffen wird. Hierbei kann es sich z.B. um ein FTP (File Transfer Protocol) oder um ein HTTP (Hypertext Transfer Protocol) handeln.

Registrierter Benutzer
Besucher einer Website, dessen Name und Kennwort innerhalb dieser Website verzeichnet sind. Dadurch hat er z.B. Zugriff zu internen Foren oder Preislisten eines Angebotes. Nur wenn der Name und das Passwort, mit dem sich der Benutzer einloggt mit dem auf dem Server gespeicherten übereinstimmt kommt die Verbindung zustande.

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Buchstabe Q

Qualified Hits
Darunter versteht man Zugriffe auf eine Website, die dem Besucher Informationen liefern. Nicht gezählt werden hierbei all jene Klicks bzw. Hits, die lediglich in Fehlermeldungen, verweigerten Zugriffen sowie Um- oder Weiterleitungen auf andere Web-Seiten enden.

Quelltext
In einer Programmiersprache wie etwa HTML oder JavaScript geschriebener ASCII-Text, der durch einen Browser in eine grafische Form umgesetzt wird. Über das Browser-Menü (zum Beispiel Netscape, Explorer) kann sich der User den Aufbau jeder Website anzeigen lassen, den Quelltext aber auch für eigene Zwecke kopieren.


















Querve rweis
Auch Hyperlink oder Link genannt. Querverweise auf einer Web-Seite können per Mausklick zu weiteren, im gesamten Internet verteilten Dokumenten führen, die zusätzliche oder verwandte Themen anbieten. Querverweise verbergen sich meist hinter farbig hervorgehobenen oder unterstrichenen Textstellen sowie grafischen Elementen wie Icons beziehungsweise Schaltflächen.

Query
Bezeichnung für eine Anfrage an ein Datenbanksystem. Abfragen in Internet-Suchmaschinen sind auch „Queries“. Diese Abfragen laufen über eine spezielle Abfragesprache, die als „Query Language“ bezeichnet wird.

Queue

Der englische Begriff bedeutet „Warteschlange“ und beschreibt den Zustand von Dokumenten bei „vielbeschäftigten“ Druckern oder Servern, die von mehreren PCs aus mit Aufträgen beschickt werden. Da die einzelnen Druckaufträge und Anfragen nur nacheinander abgearbeitet werden können, werden alle eingehenden Dokumente in die Warteschlange eingereiht. Jedes Dokument in der Schlange erhält einen Queue-Namen, damit es stets ausfindig gemacht werden kann.

Quicktime
Der von Apple entwickelte Standard zur Übertragung von Bild- und Audiodaten wird vor allem für kleinere Filme verwendet und hat sich mittlerweile im Internet durchgesetzt. Quicktime-VR ist eine 3-D-Variante von Quicktime trägt den Zusatznamen „Virtual Reality“. Sie erlaubt eine interaktive Betrachtungsweise, bei der man mit der Maus in Panoramen bis 360 Grad „umherreisen“ kann. Eingescannte Fotos können in ein Panorama verwandelt werden, so dass der Betrachter den Eindruck hat, sich an einem Ort um sich selbst drehen zu können.

Quote
Das „Zitieren“ von Textpassagen aus anderen Mitteilungen gehört bei E-Mails, in Chats und Newsgroups zum guten Ton. Man zitiert die originale Textpassage, bevor man darauf eine Antwort verfasst. So weiß der Empfänger stets, auf welche seiner Aussagen man sich bezieht. Quotes in E-Mails sind meist durch ein „>„ Zeichen am Anfang jeder Zeile markiert. Moderne E-Mail-Programme verfügen über eine eigens dafür vorgesehene Quoting-Funktion, wobei es in der Regel schon reicht, die zu zitierende Passage zu markieren und dann auf den „Beantworten“-Knopf zu klicken.

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Buchstabe R

RAM
Abkürzung für „Random Access Memory“. In Bausteinweise installierter Arbeitsspeicher eines PCs. Jedes auf einem Rechner installierte Programm einschließlich des Betriebssystems benötigt eine Mindestspeicherzuweisung, um arbeiten zu können. Sollen mehrere Programme gleichzeitig geöffnet sein, muss entsprechend viel RAM installiert werden. Mehr Arbeitsspeicher sorgt auch für eine schnellere Geschwindigkeit des Programms.

Rating
So nennt man die Einstufung von Inhalten, etwa anhand ihrer Eignung für Kinder und Jugendliche. Die Altersfreigaben von Kinofilmen sind eine Form des Ratings. Es steht zur Diskussion, auch im Internet Rating-Systeme einzuführen, um bestimmte Inhalte wie Sex oder Gewalt dem freien Zugang zu entziehen.

Raubkopie
Gesetzlich nicht genehmigte Kopie eines Programms oder einer Datei. Die Erstellung von Raubkopien wird strafrechtlich verfolgt.

Readme
Bedeutet wörtlich übersetzt „Lies mich“. Vom Hersteller speziell verfasste Textdateien mit wichtigen Informationen zu Programmen oder Geräten. Im Readme stehen Installationsanweisungen, Hinweise auf Inkompatibilitäten und andere nützliche Detail für einen reibungslosen Ablauf. Readme-Dateien können problemlos selbst mit den einfachsten Textprogrammen geöffnet werden.

Real Player
Ein Programm, mit dem sich Musikstücke und Videos aus dem Internet auf dem eigenen Rechner abspielen lassen. Der Real Player hat seinen Namen aus der Übertragungsform der Audio- und Videodaten, die nämlich in Echtzeit (Realtime) stattfinden. Der Real Player kann kostenlos unter www.real.com heruntergeladen werden.

Realname
Der „wirkliche Name“ des Computernutzers, so, wie er im Personalausweis steht.

Realtime
Englisch für „Echtzeit“. Internet-Übertragungen, zum Beispiel des Real Players, können so ohne Zwischenspeicherung abgespielt werden.

Rechenzentrum
Fast alle Hochschulen und Großunternehmen haben zentrale Großrechner und Netzwerke, die von einer eigenen IT-Abteilung oder einem Dienstleister aus dieser Branche betreut werden. Rechenzentren bildeten schon vor dem Boom des World Wide Web die eigentlichen Schaltstellen des Internets.

Reload
Englisch Begriff für „Aktualisieren“. Mit dem Klick auf diesen Knopf in der Werkzeugleiste des Browsers wird der Befehl zum Laden der aktuellen Web-Adresse erneut abgeschickt, der Ladevorgang beginnt von vorn. Dieser Schritt ist dann sinnvoll, wenn sich eine Web-Seite nur zögernd aufbaut oder wenn das Angebot dieser Site ständig aktualisiert wird, wie etwa bei Sportereignissen.

Remailer
Ein Server, der E-Mails anonym weitersendet. Man schickt seine Mails, in deren Absender automatisch die eigene E-Mail-Adresse erscheint, nicht direkt an den Empfänger, sondern an einen Remailer. Dieser löscht dann die Herkunftsadresse und leitet die E-Mail sozusagen anonymisiert an den Empfänger weiter. Remailer sind immer dann nützlich, wenn man die eigene E-Mail-Adresse nicht preisgeben will - zum Beispiel bei Informationen über einen neuen Job. Die meisten Remailer bieten zusätzlich die Möglichkeit, E-Mails mit dem PGP-Schlüssel des Servers zu verschlüsseln. Da die Anonymisierung der E-Mail bisweilen für Straftaten missbraucht wird, geraten Remailer immer häufiger ins Kreuzfeuer behördlicher Kritik.

Remote Access
Englische Bezeichnung für „entfernten Zugriff“. Gemeint ist die Fernsteuerung eines Rechners über das Netzwerk oder per Datenfernübertragung. Viele Remote-Access-Zugriffe dienen der Pflege und Wartung der Rechner durch eine Fachkraft. Auch Internet-Server lassen sich über Remote Access erreichen.

Reply
Englische Bezeichnung für die Antwort zu einer E-Mail oder einem Diskussionsbeitrag. Der Autor der ersten Mail erhält eine Nachricht, in der auf seinen Beitrag eingegangen wird. Jedes E-Mail-Programm hat eine „Reply“-Funktion, einen „Reply“-Knopf oder einen „Antworten“-Button in der Werkzeugleiste. Um diesen zu bedienen, müssen Sie nur die E-Mail, auf die Sie sich beziehen wollen, geöffnet haben. Jetzt füllt das Programm für Sie automatisch das Adressfeld aus. In der „Betreff“- beziehungsweise „Subject“-Zeile steht jetzt ein „Re:“ vor dem Titel der neuen Mail. Grundsätzlich können beliebig viele Replys auf Replys geschickt werden. Solange der Text im „Betreff“ nicht geändert wird, erhält jedes neue Reply ein weiteres „Re:“ am Anfang der „Betreff“-Zeile. So kommt bisweilen ein „Re:Re:Re:Re:“ zustande. Es gehört zum guten Ton in der E-Mail-Kommunikation, die Passagen, auf die man im Reply antwortet, zu zitieren.

Repository
Englisch für „Lager“, „Archiv“ - eine Funktion in Computerprogrammen, die Vorlagen, Inhalte und Formatierungen speichert. Sie können jederzeit aus dem Repository wieder aufgerufen werden, um in neue Dokumente eingebaut zu werden. Diese Repository-Funktionen können auch automatisiert werden. Das heißt, dass alles, was in einem Programm erstellt wird, automatisch im Repository gespeichert wird.

Reset
Damit ist gemeint, dass ein PC aus- und wieder eingeschaltet wird. Durch Drücken der Reset-Taste am Computer schaltet sich dieser kurz aus und wieder ein, indem das Betriebssystem komplett neu gestartet wird. Der Rechner wird so quasi auf null zurückgesetzt. Dieser Effekt lässt sich unter Windows durch ein zweimaliges Drücken der Tastenkombination STRG + Alt + Entf. erzeugen.

Resume
Englisch für „Zusammenfassung“, „Profil“ - eine Art elektronischer Visitenkarte, die die Teilnehmer von Online-Diensten oder Chat-Räumen anlegen. Im Resume stehen persönliche Informationen. Zusätzlich können Fotos, Grafiken und Sounds integriert werden. Die Daten werden von den jeweiligen Teilnehmern selbst eingetragen und können von ihnen auch jederzeit wieder gelöscht werden. Resumes sind von Vorteil, wenn man Informationen über einen Online- Kommunikationspartner haben möchte, den man nicht persönlich kennt.

RGB
Abkürzung für „Rot“, „Grün“, „Blau“. Ein Farbsystem, bei dem sich bis zu 16,7 Millionen Farben aus einem Mischungsverhältnis dieser drei Grundfarben ergeben. Werden gleiche Teile von Rot, Grün und Blau addiert, ergibt sich Weiß. RGB wird in Monitoren und Scannern benutzt, während CMY („Cyan“, „Magenta“, „Yellow“) bei Ausgabegeräten wie etwa Druckern verwendet wird. Jede RGB-Farbmischung ergibt sich aus einem Wert von 0 (Weiß) bis 255 (Vollton) der jeweiligen Farbe. Beispiel: Aus 115 Teilen Rot, 144 Teilen Grün und 69 Teilen Blau ergibt sich ein kräftiges Oliv.

RL
Abkürzung für „Real Life“. Viele Onliner leben in zwei Welten, der virtuellen, genannt Virtual Reality (VR) und der realen, Real Life. Da dieser Umstand viel Energie kostet, tippen Sie ungern Wörter aus, die sich auch abkürzen lassen.

Robots
Computerprogramme, die Aufgaben automatisch und systematisch erledigen, werden Robots oder „Bots“ genannt. Ihre Aufgabenbereiche sind recht umfangreich - als Suchroboter im WWW, wo sie die Web-Seiten durchkämmen und alle gesammelten Informationen an eine Suchmaschine liefern. Sie können aber auch als Moderatoren auf Websites die Besucher willkommen heißen und einfache Fragen beantworten oder in Mail-Servern Werbesendungen abfangen und löschen. Auf dem Vormarsch sind Robots, die beispielsweise im Auftrag ihrer User einkaufen gehen und dabei die Preise vergleichen.

ROM
Im Vergleich zum RAM ist ROM (Abkürzung für „Read Only Memory“, deutsch: „Festwertspeicher“) eine Art Speicher, dessen Inhalt im normalen Betrieb nur gelesen, nicht aber beschrieben werden kann. Die Daten eines ROM bleiben auch ohne Stromversorgung des PCs erhalten. ROM-Bauelemente gibt es in unterschiedlichen Varianten. Die CD-ROM wurde nach dem Halbleiterbauelement ROM benannt.

Router
Englisch für „Wegweiser“, „Überbrücker“. Router sind Vermittlungs-Computer, die als Schaltstellen von Netzwerken arbeiten. Das Internet etwa kennt keine Direktverbindungen zwischen den Zielrechnern. Deshalb erfolgt der Versand von Daten über Router - und zwar anhand der Adresse eines routerfähigen Protokolls (wie zum Beispiel TCP/IP) in kleinen Paketen über unterschiedliche Wegstrecken. Für den jeweils zeitlich und entfernungsmäßig günstigsten Weg entscheidet sich der Router: Bei Leitungs- oder Stationsüberlastungen sorgen diese Rechner mit Hilfe interner Adresstabellen für den zielgerichteten Austausch von Datenpaketen zwischen den einzelnen Teilnetzen (Teilnetzrouter) und für die Auswahl alternativer Pfade zum Zielknoten.

RTF
Abkürzung für „Rich Text Format“, zu Deutsch etwa: „erweitertes Textformat“. RTF ist ein spezielles Dateiformat für den Austausch formatierter Texte zwischen verschiedenen Textverarbeitungsprogrammen. Vorteil: Alle wichtigen Formatierungen wie Schriftgröße, Rechts- oder Linksbündigkeit, Fett- und Kursivschrift, Unterstreichungen usw. bleiben erhalten. „Rich Text Format“-Dateien können von nahezu allen handelsüblichen Textverarbeitungsprogrammen gelesen werden und funktionieren auch plattformübergreifend (Windows und Macintosh).

RTML
Abkürzung für „Read The Manual“, was übersetzt heißt: „Lies das Handbuch“. RTML ist die höfliche Aufforderung, das Handbuch durchzulesen, ehe man in einem Forum oder per E-Mail andere unnötigerweise mit Fragen belästigt

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Buchstabe S

Schaltfläche
Formularfeld, mit dessen Hilfe ein Benutzer ein Formular übermitteln kann oder auf seinen Anfangszustand zurücksetzen kann.

Schnittstelle
Eine Verbindung zwischen verschiedenen Geräten (Hardware-Schnittstelle) oder Programmen (Software-Schnittstelle).

Shortcut
Kommt aus dem Englischen und steht für „Tastenkürzel“. Dadurch werden Befehle oder Menüfunktionen über eine Taste bzw. eine Tastenkombination gestartet. Das erspart dem Benutzer unter Umständen eine umständliche Folge von Mausklicks.

Screenshot
Hiermit versteht man eine Momentaufnahme des Bildschirminhaltes. Dieser kann z.B. in gedruckter oder fotografierter Fassung vorliegen. Man verwendet ihn z.B. in Handbüchern zur Erläuterung einer Darstellung.
Man erhält einen Screenshot durch die Taste Druck (Shortcut). Dadurch wird der aktuelle Bildschirminhalt in die Zwischenablage übertragen
.

Script
Eigentlich versteht man hierunter, wörtlich übersetzt, „Geschriebenes“. In der Computersprache versteht man hierbei eine Textdatei, die von speziellen Programmen als Befehlsfolge interpretiert wird.
Ein Beispiel hierfür wäre z.B. eine Anweisung für ein Datenbank-Programm. Diese Anweisung wird als Script geschrieben und dann wird diese Scriptdatei in das Programm integriert, das die darin enthaltenen Anweisungen dann ausführt.

Scrolling
Scrolling heißt „rollen“ und bezeichnet das Hin- und Herschieben von Inhalten in einem Monitorfenster, wobei es nicht von Belang ist, ob diese nun horizontal oder vertikal verschoben wird. Man bewegt sich also innerhalb eines Dokumentes. Um zu scrollen benützt man z.B. die sogenannten Scroll-Balken die sich bei fast allen Dokumenten rechts am Bildschirmrand befinden.
Seit einiger Zeit sind auch sog. „Scrollmäuse“ im Handel. Bei dieser Art von Computermäusen lässt sich anhand eines Rädchens zwischen den rechten und linken Maustasten durch den Text scrollen.

Server
Hierunter versteht man den Rechner, auf dem die Daten in einem Netzwerk gespeichert sind. Also den Rechner auf den auch die Zugriffe erfolgen. Der Server stellt dem Client (so wird der Rechner genannt der die Anfrage stellt) die gewünschten Seiten zur Verfügung.

Service Provider
So werden Unternehmen bezeichnet, die den Zugang zum Internet, mit allen Dienstleistungen einschließlich einer Beratung, anbieten. Service Provider gibt es auch bei Mobilfunknetzen.

SGML (Standard Generalized Markup Language)
Hierbei handelt es sich um eine Textbeschreibungssprache, mit deren Hilfe Internetseiten so erstellt werden können, dass sie auf allen Computer-Plattformen gleich aussehen.

Shareware
Sharewareprogramme sind Computerprogramme, die kostenlos übers Internet oder auf CD-ROMs verteilt werden. Es handelt sich meist um vollwertige (in Ausnahmefällen auch um eingeschränkte) Software, die zu Testzwecken eine bestimmte Zeit ausprobiert werden kann. Ist diese Zeit abgelaufen, muss sich der Benutzer registrieren lassen und meist einen geringen Preis zahlen. Er erwirbt dadurch entweder das vollständige Programm oder ein Update. Da viele Benutzer Shareware ohne Bezahlung weiternutzen, beinhalten viele Sharewareversionen einen Sperre, das die Programme nach einer bestimmten Zeit nicht mehr starten lässt. Eines der bekanntesten Sharewareprogramme ist das Packprogramm „Winzip“.

Shockwave
Dies ist ein Hilfsprogramm, mit dessen Hilfe Multimedia-Dateien wie interaktive Animationen, Sounds und Grafiken auf Web-Seiten abgespielt werden können. Allerdings muss der Browser dies unterstützen. Zusatzprogramme um diese zu ermöglichen findet man kostenlos im Internet. 

Signature
 Englisch für “Unterschrift”. Ein Textblock, der an das Ende von E-Mails und Diskussionsbeiträgen gehängt wird. Die Signatur ist eine Art Stempel oder Markenzeichen. Die meisten Signaturen bestehen aus Angaben zur Person des Absenders. Viele geben so im Internet Informationen preis, die auch auf ihrer gedruckten Visitenkarte stehen. Häufig enthalten Signaturen zusätzlich Zitate, Werbeslogans oder grafische Elemente. Sie wird aus Text- und Sonderzeichen sowie Zahlen über die Tastatur erstellt. Auf diese Weise kann man die eigene Signatur gestalten und am Ende einer E-Mail durch die Befehle “Kopieren” und “Einsetzen” einfügen. Die meisten modernen E-Mail-Programme bieten diese Möglichkeit (etwa Microsofts Outlook Express oder Netscape Messenger). Unter dem Menüpunkt “Optionen” oder “Einstellungen”, je nach Programm, findet sich die Möglichkeit, Signaturen automatisch an jede E-Mail anfügen zu lassen. Die normale Signatur bietet keine Sicherheit, dass der Verfasser einer Mail derjenige ist, für den er sich ausgibt. Die digitale Signatur (beziehungsweise elektronische Unterschrift) ist dagegen im sonst anonymen Internet identifizierbar. Der Absender verschlüsselt seine E-Mail mit einem nur ihm zugänglichen privaten Code. Der Empfänger besorgt sich beim Trust-Center den “öffentlichen Schlüssel” des Absenders zur Entschlüsselung. Stimmen die Prüfzahlen überein, ist damit die Echtheit des Dokuments gewährleistet.


SMTP
Abkürzung für “Simple Mail Transfer Protocol”. SMTP dient dazu, Mails zwischen verschiedenen Internet-Mail-Servern zu verschicken. Um die Nachrichten dann von dort zum Nutzer zu transportieren, sind andere Protokolle erforderlich (POP3).

Snailmail
Englisch für “Schneckenpost” - leicht abfällig gemeinte Bezeichnung für Briefpost, die im Vergleich zu E-Mails wesentlich länger unterwegs ist.

Softmodem
Ein Softmodem ist ein Modem, das eigentlich eine Software ist. Sie sorgt auf dem Laptop dafür, dass Handy und Computer Daten austauschen und sich gegenseitig verstehen können.

SPAM
Unerwünschte E-Mails wie Werbung oder Newsletter, die man nicht bestellt hat. Gilt als große Unsitte im Internet und ist in einigen Ländern bereits verboten. Die erste Spam in der Geschichte des WWW wurde von zwei US-Anwälten verschickt. Seither haben viele Unternehmen E-Mail als Werbemedium für sich entdeckt - zum Ärger der meisten Internetbenutzer (User). Gegen die ungewollten Werbesendungen laufen weltweit, leider mehr oder weniger erfolgreich, Initiativen. Immerhin verursacht das Abrufen der E-Mails Telefonkosten und das lesen vergeudet Arbeitszeit, außerdem kann das Netz durch eine Flut von Spam-Mails überlastet werden. Technisch versuchen die meisten Provider, durch Mail-Filter der Werbeschwemme Herr zu werden. Ein recht wirksamer Schutz gegen Werbemails ist es, seine E-Mailadresse beim surfen so wenig wie möglich anzugeben. Auch sollte man nie auf diese Mails antworten, oder sie gar zurückschicken, da durch dieses immer wieder die eigene E-Mailadresse beim Versender aktualisiert wird. Zusätzlich kann ein Spam-Filter helfen, E-Mails schon vor dem Erhalt zu eliminieren. Verschiedene E-Mail-Programme bieten die Möglichkeit, eingehende Post nach bestimmten Kriterien zu durchsuchen. Wird die Filter-Software fündig, führt sie automatisch Funktionen wie das Löschen oder Sortieren in spezielle Verzeichnisse aus.

SSL
SSL steht für „Secure Socket Layer“. Hierbei handelt es sich um ein Protokoll zur sicheren Übertragung von sensiblen Daten wie Kreditkarten- oder Kontonummern über das Internet durch ein Verschlüsselungsverfahren. Mit einem öffentlich zugänglichen Schlüssel werden die Daten codiert und können dann nur mit dem dazugehörigen „privaten“ Schlüssel wieder dechiffriert werden (siehe auch: Signatur).

Standleitung
Wenn ein Rechner ständig mit dem Internet verbunden ist spricht man von einer Standleitung. Der Server auf dem unserer Homepage abgelegt ist ist auch über eine Standleitung mit dem Internet verbunden.

Steganografie
Hierunter versteht man „geheimes Schreiben“ man verheimlicht, dass überhaupt vertrauliche Daten existieren. Die Abkürzung für Steganografie ist „Stego“. Stego-Software versteckt die geheime Datei in einem unauffälligen Dokument wie zum Beispiel in einer Bild-, Sound- oder Videodatei. Wer von der Verschlüsselung nichts weiß, nutzt z.B. das betreffende Bild ohne Einschränkung und ohne das ihm auffällt, dass noch anderer Informationen in diesem Bild gespeichert sind. Nur wem der verwendete Code zugänglich ist, kann die in der Datei versteckten Informationen auch entschlüsseln.

Stomper
Software, die es möglich macht, dass mehrere Rechner sich im Netzwerk ein Modem oder eine ISDN-Karte teilen.

Streaming
Fachbegriff für das Abspielen von Multimedia-Daten während des Herunterladens in Realtime. Sound- und Videodaten werden nicht in einer Datei zwischengespeichert, sondern sicht- bzw. hörbar gemacht, sobald sie im PC ankommen.

Subject
Ist der Englische Begriff für „Betreff“. In jedem E-Mail-Fenster befindet sich eine Subject-, Betreff- oder Thema-Zeile. Hier sollte ein Schlagwort eingegeben werden, damit der Empfänger weiß, worum es sich bei der E-Mail handelt. So kann man vor dem Öffnen der Nachricht neben dem Absender und Datum das Subject lesen. Die Angabe eines Subjects ist nicht zwingend erforderlich: Zwar moniert das Programm bei Nichtausfüllen das Fehlen dieser Zeile, diese Meldung kann aber ignoriert werden. Oftmals wird die Betreffzeile auch vorgegeben. Beim anklicken z.B. eines Links für eine E-Mail auf einer Homepage kann der Webmaster die Betreffzeile schon vorgeben.

Subscribing
 Englisch für “unterzeichnen”, “abonnieren”. Bezeichnung für das Abonnieren von Newslettern, Pressemeldungen, elektronischen Zeitschriften, Mailing-Listen und Branchen-News im Internet. Diese Abonnements werden nach der “Subscription” per E-Mail regelmäßig zugestellt. Die meisten Unternehmen und Institutionen bieten heute auf ihren WWW-Seiten noch bequemere Möglichkeiten. Man trägt dort nur seine E-Mail-Adresse ein und schickt sie per Mausklick ab. Das Abo ist damit bestellt. “Subscribe” lautet das Wort, das man in einer E-Mail an den Majordomo schicken muss, um in die Abonnentenliste aufgenommen zu werden. Analog dazu kann man sich mit “unsubscribe” aus einer Liste austragen.

Suchmaschine
Suchdienst im Internet, der anhand von Suchbegriffen alle Sites aufspürt, die diesen Suchbegriff enthalten. Suchmaschinen helfen, sich in dem Millionenangebot von Websites zurechtzufinden und sehr gezielt gewünschte Information aufzuspüren. Um die richtigen Antworten zu einer Anfrage einzugrenzen, sollte man den Suchbegriff präzisieren. Das gelingt oft mit der Verknüpfung mehrerer Schlagworte mit den Wörtern UND, ODER, UND NICHT (auch möglich: AND, OR, AND NOT oder +, -). Infos findet man in der Hilfe der jeweiligen Suchmaschine.

Support
Englisch für “Unterstützung”. Eine wichtige Dienstleistung im Informationszeitalter. Support bezeichnet die Unterstützung und den Rat vom Fachmann bei Hardware- oder Software-Problemen aller Art. Man wendet sich dann persönlich, telefonisch oder elektronisch an einen “Supporter”.

System-Administrator
Der Verantwortliche für das System. Er überwacht und repariert das Netzwerk in einer Firma, einer Universität oder einem Institut und sorgt dafür, dass alles stabil läuft. System-Administratoren sind gefragte und daher auch meist gut bezahlte Fachleute.

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Buchstabe T

Tag
Neben dem eigentlichen Text enthalten Web-Seiten spezifische HTML-Befehle. Sie alle stehen in sogenannten Tags. Diese werden im Quelltext des HTML-Dokuments durch spitze Klammern markiert (<>). Tags können auch weitere Programmiersprachen enthalten.

.TAN
Abkürzung für "Transaktionsnummer" - dient beim Online-Banking der Absicherung von Geldgeschäften. Jede Überweisung oder sonstige Handlung, wie das Ordern neuer Schecks, wird mit einer TAN versehen, die nur ein einziges Mal, nämlich für diese eine Transaktion, gültig ist. Man erhält von seiner Bank eine Liste mit gültigen Transaktionsnummern, die man nach und nach abarbeitet.

TCP/IP
Das TCP/IP-Protokoll ist die Verbindung der beiden maßgeblichen Protokolle im Internet. TCP (Transmission Control Protocol) zerlegt Dateien in Pakete, die durch das IP (Internet Protocol) einzeln auf die Reise zum Empfänger-Rechner geschickt werden. Dort angekommen, werden Sie wieder durch das TCP zur ursprünglichen Datei zusammengesetzt

Telearbeit
Darunter versteht man die Auslagerung von Büroarbeitsplätzen in die Wohnung oder das Haus der Arbeitnehmer. Von dort sind die Mitarbeiter per Datenfernübertragung, Intranet oder übers Internet mit der Firma verbunden. Die Vorteile der Telearbeit sind der Wegfall langer Anfahrtszeiten ins Büro, die bessere Arbeitsumgebung für die einzelnen Mitarbeiter, die freie Zeiteinteilung sowie auf Arbeitgeberseite die Reduzierung der Raumkosten. Nachteile: Nicht alle Mitarbeiter können sich zu Hause genauso gut für die Arbeit motivieren, die sozialen Kontakte zu den Mitarbeitern werden reduziert. Tele- arbeit gilt als eine Arbeitsform, die in der Zukunft stark zunehmen wird.

Terminal
Bildschirmarbeitsplatz, bestehend aus Monitor und Tastatur zur Ein- und Ausgabe von Daten. Die Rechnerarbeit leistet ein Großrechner (Host), der mit dem Terminal verbunden ist. Bei der Datenfernübertragung wird der eigene PC mit Hilfe eines Terminalprogramms (zum Beispiel Telnet) immer zum Terminal, weil er auf Daten eines entfernten Servers zugreift, obwohl er eine eigene Festplatte besitzt. Auch Buchungs-PCs, etwa in Reisebüros, sind Terminals.

Text Only
Englisch für "nur Text" - ein Angebot auf manchen Web-Seiten. Man kann wählen, ob man die ganze multimediale Pracht einer Seite sehen möchte oder ob lediglich die reinen Textinformationen dargestellt werden sollen. Wird die Seite mit allen Grafiken und Bildern geladen, dauert das wesentlich länger als die reine Text-Darstellung.

Thumbnail
Englisch für “Daumennagel”. Damit das Laden von Bildern, Grafiken und Fotos nicht so lange dauert, werden diese oft in sehr kleinen Formaten, sogenannten Thumbnails, angezeigt. Erst wenn ein solches Thumbnail angeklickt wird, erscheint das Objekt in voller Größe.
Als Beispiel sehen Sie hier die Thumbnaildarstellung von einer PDF-Datei.
















TNX
Kurz für “Thanks”. Für das Wort "Danke" gibt es in E-Mails und in Chats weitere Umschreibungen wie THX oder THANX.

Tool
Englisch für “Werkzeug” - Bezeichnung für Hilfs- oder Zusatz-Software aller Art, aber auch für Arbeitsmittel innerhalb von Programmen. Grafikprogramme beispielsweise stellen viele Werkzeuge wie Lupen oder Scheren in sogenannten “Werkzeugpaletten” oder “Toolbars” zur Verfügung

Top Level Domain
Der abschließende Teil einer Domain, steht getrennt durch einen Punkt vor dem ersten Slash. Ursprünglich gab es sieben solcher Top Level Domains: .com (commercial) für Firmen, .mil (military) fürs US-Militär, .edu (education) für Bildungseinrichtungen wie Unis und Schulen, .net (network) für Netzwerkbetreiber, .org (organization) für Organisationen wie eingetragene Vereine, .gov (government) für die US-Regierung und .arpa fürs Arpanet, den Vorläufer des Internets. Als das Internet wuchs, kamen Top Level Domains hinzu, die den Standort der Rechner bezeichneten wie .de für Deutschland oder .se für Schweden. Da es aber ständig neue Adressen gibt, sollen bald neue Top Level Domains wie .arts für Kunst und .shop für Online-Geschäfte eingeführt werden.

Touchscreen
Ein berührungsempfindlicher Monitor, bei dem per Fingerdruck Daten eingegeben und Befehle ausgelöst werden. Service-Automaten von Banken, Fluggesellschaften und Touristik-Informationszentren bieten oft an ihren Terminals diese Technik an.

Traffic
Englisch: “Verkehr” - Fachausdruck für die Datenmenge, die im Netz unterwegs ist. Ein hoher Traffic bedeutet, dass man entsprechend lange auf die Darstellung einer Seite warten muss.

Treiber
Kleine Zusatzprogramme, die den Betrieb von Geräten ermöglichen, die an den PC angeschlossen sind, zum Beispiel Modem, Drucker oder Soundkarte. Sie arbeiten als “Dolmetscher” zwischen Betriebssystem und angeschlossenem Gerät. Treiber werden beim Hardware-Kauf immer mitgeliefert, meist sind sie auch in Windows 9x enthalten. Die Bedienung fast aller Geräte kann regelmäßig via Internet auf den aktuellen Stand gebracht werden. Dafür lädt man von der Web-Seite des jeweiligen Herstellers ein kostenloses Treiber-Update herunter.

Triband
Ein Triband-Handy kann technisch auf drei verschiedenen Frequenzen funken. So können Sie sich mit den entsprechenden Karten der Netzbetreiber in verschiedene Netze einwählen. In Europa verwenden die Netzanbieter nur zwei Frequenzen (D-Netz: 900 MHz, E-Netz: 1800 MHz), in den USA nutzen die meisten Netzbetreiber die 1900-MHz-Frequenz.

Trojanisches Pferd
Ein Computervirus-Typ, der wie eine harmlose Datei aussieht, aber nach dem Eindringen in den PC wichtige Dateien ausspäht. Der Name geht auf das riesige Holzpferd aus Homers "Odyssee" zurück, eine vermeintliche Gabe, die sich als Falle für die Beschenkten herausstellte. Viele trojanische Pferde werden programmiert, um Tastaturfolgen aufzuzeichnen. Dadurch werden alle Daten, die der Anwender über die Tastatur eingibt, gesammelt und nach erneuter Einwahl unbemerkt an den Autor des trojanischen Pferdes geschickt. Der kennt jetzt die User-ID, das Passwort und alles, was man sonst noch getippt hat - vielleicht sogar die PIN fürs Online-Banking. Andere Trojaner sind so programmiert, dass sie die Dateien suchen, in denen die Passwörter des Nutzers abgespeichert sind. Unter www.trojaner-info.de wird anschaulich erklärt, welche Arten trojanischer Pferde existieren, wie man sie erkennt, bekämpft, und wo es Software gibt, um sich zu schützen.

Trust-Center
Unabhängige Institution, die für die Vergabe von Zertifikaten und die Hinterlegung digitaler Schlüssel sowie digitaler Signaturen zuständig ist. Das Trust-Center überprüft die Richtigkeit der Schlüssel und Signaturen und garantiert ihre Echtheit. Ist eine digitale Signatur im Trust-Center hinterlegt und beglaubigt, gilt sie als rechtskräftig.

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Buchstabe U

Übertragungsrate
Sie gibt den Durchlauf der erzielten Datenmenge pro Zeiteinheit an. Beim Modem wird das in bps (Bits pro Sekunde) angegeben. So schafft ein analoges 56K-Modem theoretisch 56 Kbits pro Sekunde, ein ISDN-Modem 64 Kbits pro Sekunde.

UCE
Abkürzung für “Unsolicited Commercial Mail” - eine unaufgeforderte Werbe-E-Mail.

UMTS
Universal Mobile Telecommunications System - der neue Mobilfunknetz-Standard wird voraussichtlich ab 2002/ 2003 das bisherige GSM-Netz ablösen und erlaubt Übertragungsgeschwindigkeiten von durchschnittlich 384 KBit/s – das ist die sechsfache ISDN-Geschwindigkeit. UMTS hat zwei Kernkomponenten: Funknetz und Trägernetz. Das Funknetz besteht aus den Mobilgeräten und der Basisstation, zwischen denen per Funkübertragung kommuniziert wird. Das Trägernetz verbindet wiederum die Basisstationen untereinander und schafft auch Verbindungen zum ISDN-Netz und Internet. So werden auch multimediale Übertragungen möglich. Audio- und Video-Übertragungen, Bildtelefonie, Videokonferenzen und ein weitaus höherer grafischer Standard als heute sind damit keine Utopie mehr.

Unicode
Bezeichnung für die Kodierung von internationalen Schriftzeichen in 16 Bit (also rein theoretisch 65.536 Zeichen). Entwickelt als eine Art Über-Alphabet für Rechner. Damit soll das Wirrwarr um die unterschiedlichen Zeichensätze (asiatische, russische und arabische Sprachen) beendet werden. Der bisher gültige ASCII-Code hat nur einen Umfang von acht Bit und kann lediglich 256 Zeichen darstellen. Zu wenig, um allen Schriftsystemen auf der Erde gerecht zu werden. Die zur Zeit geläufigste Version des Unicode, Version 3.0, umfasst 49.194 Zeichen

Unified Messaging
Englisch für „vereinheitlichter Service“. Verschiedene Dienst-Anbieter bieten Unified-Messaging-Boxes an. Das sind virtuelle Büros mit eigener Rufnummer und E-Mail-Adresse. Eingehende Nachrichten wie Anrufe, Faxe, E-Mails und SMS-Nachrichten werden auf Internet-Servern gespeichert. Von dort sind sie weltweit jederzeit abrufbar. Entweder über einen beliebigen Internet-Anschluss oder das Telefon, wobei E-Mails und Kurznachrichten dann vorgelesen werden. Faxe lassen sich via Telefon auf jedes beliebige Faxgerät umleiten. Umgekehrt können genauso über den Internet-Anschluss (demnächst sogar per Telefon) Faxe, E-Mails, Briefe und SMS versendet werden.

UNIX
Betriebssystem für Computer, das von den Bell Laboratories 1969 entwickelt wurde. Viele Internet-Rechner sind damit ausgerüstet, weil es sehr stabil läuft und es eines der ersten Betriebssysteme für Server war. Unix ist der Vorfahre einer großen Programmfamilie, seine Sprösslinge sind zum Beispiel Solaris HP Unix, Nivell Unix Ware und Linux. Letzteres ist auch ein kostengünstiges Betriebssystem für den Heim-PC.

Unsubscribe
Englisch Ausdruck für „Abonnement abbestellen“. Will man einen Newsletter, eine Mailing-Liste oder sonstige Mitteilungen nicht mehr beziehen, schreibt man eine E-Mail an den Majordomo, die das Wort "unsubscribe" enthält. So wird die E-Mail-Adresse aus dem Verzeichnis gelöscht, man ist von der Abonnentenliste gestrichen.

Upload
Fachbegriff für das “Heraufladen” von Daten vom eigenen Computer auf einen Rechner im Netz. Beispiel: Die selbst gebaute Homepage vom Heim-PC auf den Server des Providers. Ein Upload ist also das Gegenteil vom Download.

Update
Englisch für “Aktualisierung” - Ausdruck für Verbesserungen von Programmversionen. Fehlerhaft ausgelieferte neue Software wird häufig durch ein Update verbessert. Hier sind dann die Fehler behoben und das Programm aktualisiert. Oft bieten Software-Häuser solche Updates kostenlos zum Download auf ihren Websites an. Da Software schnell veraltet, kann ein Update aber auch eine Verbesserung in Umfang und Leistung eines bereits bestehenden Programms sein.

Upstream
Datenversand: Datentransfer vom Teilnehmer (Benutzer) ins Netz, z.B. E-Mail, URL, etc.

URL
Abkürzung für „Uniform Resource Locator“ - die Adresszeile für jedes beliebige Internet-Angebot. Die URL http://www.ammernet.de/tipps_und_tricks setzt sich zusammen aus: dem verwendeten Übertragungsprotokoll http://  (ist für den Transport von HTML-Dokumenten zuständig), dem Netzwerk www (World Wide Web), der Domain ammernet, der Top Level Domain de (für Deutschland) und dem Pfad der entsprechenden Seite (bzw. Datei) /tipps_und_tricks. Die hierarchische Folge der einzelnen Adressbestandteile ist nötig, um zur richtigen Adresse zu gelangen. Praktischerweise können URLs in HTML-Seiten als Links dienen, über die der Benutzer per Mausklick von Website zu Website surfen kann.

USB
Abkürzung für „Universal Serial Bus“. Der USB ist eine Schnittstelle am Mac oder PC, die den Anschluss von Peripheriegeräten wie Modem, Drucker, Scanner, Laufwerke, CD-Brenner erleichtert.

User
Englisch für „Benutzer“ - jeder, der das Internet nutzt.

User-ID
Englisch für „Benutzer-Identität“ - die Kennung (kann aus Buchstaben und/oder Zahlen bestehen) eines Benutzers, mit der er sich - neben seinem Passwort - Zutritt zum Netz oder einem Online-Angebot verschafft. Wird beim Log-In abgefragt.

Utilities
Fachbezeichnung für Dienstprogramme, die die Handhabung des Computers erleichtern oder vereinfachen sollen. Utilities können zum Beispiel Programme für die Datenträgerpflege, -sicherung und -rettung sein.

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Buchstabe V

Versalien
So nennt man Großbuchstaben einer Schrift. Eine E-Mail in Versalien wird vom Empfänger als unhöfliches Anschreien verstanden.

Verschlüsselung
Damit lassen sich Daten, die übers Internet transportiert werden, vor dem Zugriff Unbefugter schützen. Die Verschlüsselung ist sehr wichtig für die Übermittlung wichtiger Geschäftsdokumente oder bei Geldgeschäften.

Video on Demand (VoD)
Englisch für „Video auf Abruf“. Bei diesem Verfahren - einer Weiterentwicklung des Pay per View - kann der Fernsehkonsument per Set-Top-Box jederzeit einen von ihm gewünschten Film abrufen. So gestaltet er sein Programm individuell und muss nicht auf den vorgegebenen Sendeablauf Rücksicht nehmen. In Zukunft kann man sich so qualitativ hochwertiges Material wie Spielfilme, Lehrmodule oder Musikclips übers Internet herunterladen. Voraussetzung für Video on Demand ist jedoch ein schnelles Übertragungsverfahren wie ADSL (bis acht Megabit pro Sekunde), damit das Abrufen nicht zu lange dauert.

Video-Mail
Englisch für „virtuelle Gemeinde“ - Ausdruck für Internet-Gemeinschaften. Nutzer haben sich online in eigenen Welten zusammengeschlossen, die sie selbst gestalten und moderieren können. Oft gibt es zu Newsgroups, Foren und Mailing-Listen eigene Communitys. Die Mitglieder einer Virtual Community kennen sich oft nur online. Trotzdem herrscht in den Virtual Communities häufig ein reger sozialer Austausch der Mitglieder untereinander.

Virtual Corporation
Englisch für „virtuelle Firma“. Mehrere Teile eines Unternehmens oder mehrere freiberufliche Fachleute, die an verschiedenen Standorten sitzen, schließen sich über das Netz zu einer Firma zusammen, die eine spezielle Aufgabe erledigt oder ein Problem löst. Virtuelle Firmen haben den Vorteil, dass sie sehr flexibel sind, weil sie kaum laufende Kosten verursachen und schnell gegründet sind. Nach Erledigung der Aufgabe wird die Firma oft gleich wieder aufgelöst.

Virtual Memory
Englisch für „virtueller Speicher“. Elegante und kostenlose Methode zur Erweiterung des Arbeitsspeichers (RAM) eines Computers. Hierfür wird ein Teil des Festplattenspeichers blockiert, um an dieser Stelle den erweiterten RAM-Speicher zu simulieren. Durch diesen Vorgang kann ein Computer wesentlich größere Dateien verarbeiten und kompliziertere Rechenoperationen ausführen. Das ist nützlich, wenn die im PC eingebauten RAM-Bausteine nicht ausreichen, um etwa komplexe Multimedia-Daten abzuspielen.

Virtual Reality
Englisch für „virtuelle Realität“, abgekürzt „VR“ - ein durch Computer-Technologie simuliertes, oft dreidimensionales Abbild von Gegenständen, Gebäuden, Menschen oder Maschinen. Im Gegensatz zu anderen künstlichen Wirklichkeiten, wie zum Beispiel Filmen, reagiert eine virtuelle Realität auf Aktionen des Benutzers (Interaktion). VR spielt in zahlreichen Anwendungen von Industrie und Technik bereits eine bedeutende Rolle, beispielsweise bei Flugsimulatoren, computergestützter Architektur oder bei chemischen Reaktionen. Darüber hinaus gilt VR als wichtiger Sektor der zukünftigen Entertainment-Industrie.

Virtualität, virtuell
Bedeutet, dass etwas physikalisch zu bestehen scheint und so verwendet wird, als ob es bestünde, obwohl es das in Wirklichkeit nicht tut. Wird etwas als virtuell bezeichnet, ist es ein irrealer, durch Computer erzeugter Gegenstand oder Ablauf. Shops im Internet sind virtuelle Kaufhäuser. Der Betrachter kann zwar die Ware anschauen, sieht aber nicht das echte Produkt, sondern nur ein künstlich geschaffenes Abbild dessen.

Virus
Ein Virus ist ein in böswilliger Absicht geschriebenes Programm, das auf einem infizierten Rechner große Schäden anrichtet. Software kann zerstört und sogar die komplette Festplatte gelöscht werden. Viren gelangen in der Regel über Datenträger wie Disketten, beim Download von Programmen aus dem Internet oder beim Öffnen angehängter E-Mail-Dateien auf die Festplatte. Durch den neuen Virus „Bubbleboy“ soll es sogar möglich sein, den Rechner beim Lesen einer E-Mail zu infizieren. „Residente Viren“ stecken wie ihre biologischen Vorbilder viele weitere Dateien an. Eine Untergruppe sind „Tarnkappenviren“. Sie können selbst Virenscanner täuschen, indem sie die infizierten Dateien für eine bestimmte Zeit automatisch in ihren „gesunden“ Zustand zurückversetzen. „Intelligente“ Viren können sich selbst verbreiten, indem sie sich selbst per E-Mail an weitere Adressen versenden. Weitere Typen: Trojanische Pferde, Makroviren, Hybridviren, Boot-Viren. Zum Schutz vor den meisten dieser heimtückischen Programme kann alles, was aus dem Netz heruntergeladen wird oder unbekannter Herkunft ist, vor dem erstmaligen Öffnen durch eine Anti-Viren-Software (Viren-Scanner) geprüft werden. Der Begriff „Computer-Virus“ wurde erstmals 1981 an der Universität von Südkalifornien geprägt. Ein Informatikerteam beschäftigte sich mit der Möglichkeit, Computer-Programme herzustellen, die sich selbst reproduzieren können. Computer-Viren wurden also zunächst zu rein wissenschaftlichen Zwecken erzeugt und untersucht. Bald darauf fanden auch Hacker heraus, wie relativ einfach die Erzeugung solcher kleinen Programme ist und brachten sie in Umlauf. Die offizielle Definition eines Computer-Virus wurde erstmals von Dr. Cohen, dem Leiter der wissenschaftlichen Viren-Experimente an der Universität von Südkalifornien, veröffentlicht und ist bis heute gültig: „Ein Virus ist ein Programm, das andere Programme infizieren kann, indem es sie so modifiziert, dass sie eine Version des Virus in sich aufnehmen.“

Visit
Englisch für „Besuch“ - Bezeichnung für das Anklicken einer Website. „Page Impression“ bedeutet dagegen das Klicken auf eine einzelne Seite einer Website, die ja meist aus mehreren Pages besteht. Die Angabe beider Werte ist sehr wichtig für die Vermarktung und Werbung bei Online-Auftritten von Firmen.

VoicE-Mail
Bezeichnung für eine Datei mit Audiodaten, die per E-Mail versendet wird. So lassen sich mündliche Nachrichten per Internet übermitteln.

Volltextsuche
Eine der wertvollsten Entwicklungen auf dem Gebiet des „Information Retrieval“, dem Finden von Informationen. Die Volltextsuche ermöglicht es, in theoretisch unendlich großen Textmengen innerhalb weniger Minuten den gesuchten Begriff zu finden. Internet-Suchmaschinen arbeiten nach diesem Verfahren. Bei einer Anfrage wird daher jede Seite, die den gesuchten Begriff beinhaltet, angezeigt. Bei sehr allgemeinen Stichworten können deshalb sogar viele tausend Treffer geliefert werden. In der Regel ist es daher sinnvoll, die Suche mit Kombinationen von mehreren Stichworten genauer zu spezifizieren und einzugrenzen.

Volume-Rate
Englisch für „Volumentarif“ - Verfahren, bei dem die Online-Kosten nicht nach Zeit, sondern abhängig von der Menge der übertragenen Daten abgerechnet werden. Beim Internet-Zugang über Satellit und bei schnellen, breitbandigen Datenübertragungen wie ADSL wird schon so abgerechnet.

VRML
Abkürzung für „Virtual Reality Modeling Language“. Durch diese Programmiersprache lassen sich dreidimensionale, anklickbare Gegenstände und Räume für WWW-Seiten gestalten. In VRML programmierte InternetSeiten bieten die Möglichkeit, quasi auf dem Monitor in eine „sichtbare Welt“ hineinzugehen.

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Buchstabe W

WAN
Abkürzung für „Wide Area Network“ - das „weite Netz“ im Gegensatz zum lokalen Netz, dem „Local Area Network“, LAN. Von WAN spricht man immer dann, wenn zur Datenübertragung ein Netz benutzt wird, das unter Umständen weltweite Entfernungen umspannt. Das herkömmliche Telefonnetz ist zum Beispiel ein WAN.

WAP
Das Wireless Application Protocol und die zugehörige Programmiersprache WML (Wireless Markup Language) definieren die Standards für so genannte Micro-Browser, mit denen auf dem Handydisplay Inhalte präsentiert werden können. Da Bilder und umfangreiche Grafiken nicht wie im World Wide Web dargestellt werden können (dafür fehlt es noch an Übertragungsraten und Endgeräten) müssen diese Inhalte ins WML-Format konvertiert werden.

WAV
Im Internet weit verbreitetes Format für Audiodateien, das jeder Windows-PC lesen kann. Reale Instrumentenklänge, so genannte Samples, werden bei diesem Format aus einem Speicher abgerufen und nicht simuliert. Allerdings kann man WAV-Dateien nicht komprimieren, daher haben sie meist eine hohe Datenmenge.

Web Bug
Das sind versteckte so genannte Cookies in Grafiken auf Websites, die das Surfverhalten der Besucher einer Web-Seite registrieren, ohne dass es vom User bemerkt wird. Erfasst werden Daten wie IP-Adresse, die besuchte Website und der benutzte Browser, die dann automatisch an eine Computer-Datenbank gesendet werden. In den Browser-Optionen kann man festlegen, ob man diese „Spione“ zulassen möchte. Denn Cookies werden heute von fast allen Websites verschickt. Inzwischen untersucht die amerikanische Federal Trade Commission (FTC), ob die so praktizierte „Schnüffelei“ der Internet-Werbeagenturen nicht sogar gegen den Datenschutz verstößt.

Webcam
Diese Kameras stellen jedem Nutzer - meist in Echtzeit - Bilder über das WWW zur Verfügung. An berühmten Plätzen wie dem Broadway oder Piccadilly Circus sind Webcams installiert, deren Live-Aufnahmen auf bestimmten Websites gezeigt werden. Viele Privatmenschen nutzen diese Technik, um anderen interessierten Usern Einblicke in ihr Leben zu erlauben.

Webdesigner
Sie sind die Grafiker und Hersteller von Websites. In Absprache mit ihren Auftraggebern bestimmen sie Form und Inhalt des Internet-Auftritts und erstellen diesen dann meist auch selbst.

Webmaster
Sozusagen der „Chefredakteur“ eines Internet-Auftritts. Webmaster warten die Website, indem sie ständig auf dem Laufenden halten und für alle technischen Fragen zur Verfügung stehen.

Webnapping
„Diebstahl oder Entführung von Web-Pages“ - Bezeichnung für die Möglichkeit, Serviceseiten eines fremden Anbieters in die eigenen Seiten zu integrieren. Dazu wird beispielsweise die Startseite einer Suchmaschine in einen Rahmen der eigenen Web-Seite geladen und kann dann hier benutzt werden. Gehört nicht zum guten Ton und kann rechtliche Konsequenzen haben.

Web-Server
Das sind Computer im Internet, die Daten im Web-Format speichern oder weiterleiten. So ist zum Beispiel das Internet-Angebot von TOMORROW auf einem Web-Server abgespeichert. Wählen Sie diesen Computer mit Ihrem PC an, schickt er die gespeicherten Informationen (Web-Seiten) auf Ihren PC, sodass Ihr Browser sie darstellen kann. Ein Web-Server kann auch eine Internet-Vermittlungsstelle sein, die Ihre Anfrage weitervermittelt oder Daten von anderen Web-Servern weitergibt, bis sie letztendlich bei Ihnen auf dem PC landen.

Website
Englisch für „Web-Standort“ Bezeichnung für einen gesamten Web-Auftritt , also sämtliche (in HTML programmierte) Seiten, die unter einer Internet-Adresse zu finden sind.

Web-TV
Internet-Zugang über den Fernseher. Er muss dazu allerdings durch eine Set-Top-Box erweitert werden. Der Fernseher dient dann als Monitor.

Webzine
Bezeichnung für ein Magazin im Web - eine Online-Illustrierte. Viele Print-Zeitschriften haben einen Ableger im WWW, oder sie geben speziell für das WWW neue Formen von Online-Magazinen heraus. Webzines besitzen gegenüber gedruckten Magazinen den Vorteil der Multimediafähigkeit, weil bewegte Bilder, Grafiken, Töne und Filme eingebaut und Inhalte oft durch Suchroutinen gefunden werden können.

WELL
Abkürzung für „Whole Earth eLectronic Link“ - eine der ersten und bis heute bekanntesten Virtual Communities im Netz. Digitale Heimat vieler Wissenschaftler und Netzgurus, Cyberpunk- und Science-Fiction-Autoren wie Howard Rheingold oder Bruce Sterling.

Werbebanner
Werbeflächen auf WWW-Seiten, die interaktiv sind und einen Link zur Homepage des Werbenden beinhalten. Ein Werbebanner ist ein Rahmen auf einer WWW-Seite, der mit unterschiedlichen Inhalten gefüllt werden kann. Die Anzeigen liegen in einer Datenbank und werden von dort in das Werbebanner geladen. So kann an derselben Stelle die Werbebotschaft nach einer bestimmten Zeit problemlos gewechselt werden. Die kleinen, flink blinkenden Animationen sind meistens im schnell ladbaren GIF-Format oder mit Flash programmiert. Genauso wie für Printmedien gibt es für die digitale Art der Werbung feste Anzeigenpreise.

Wildcard
Bezeichnung für Symbole, die als Platzhalter für beliebige Zeichen stehen. Bei vielen Suchmaschinen dient der Stern als Wildcard. Gibt man „Film“ als Suchwort ein, erhält man alle Fundstellen zu Film, Filmstar, Filmkritik, Filmwirtschaft, Filmforum - eben zu allem, was mit „Film“ anfängt und irgendwie weitergeht. Der Stern sucht nach beliebig vielen Zeichen hinter dem Suchbegriff. Setzt man ein Fragezeichen als Wildcard ein, wird nur nach einem weiteren Zeichen bzw. Buchstaben gesucht. Beispiel: „Film?“ findet dann auch „Filme“.

Winsock
WINSOCK.DLL ist eine Windows-Datei, die für das Einloggen des eigenen Computers ins Internet zuständig ist.

Wired
Englisch für „verkabelt“. Auch der Name eines amerikanischen Kultmagazins, das sich kompetent mit den gesellschaftlichen Auswirkungen des Informationszeitalters auseinandersetzt

WML
WML steht für Wireless Markup Language und ist eine dem HTML (Hypertext Markup Language) ähnliche Programmiersprache. Sie stellt sicher, dass beim Abrufen von Informationsangeboten aus dem Internet mittels eines WAP-Handys nur Texte übermittelt, datenintensive Grafiken und Bilder aber ignoriert werden.

Word Counter
Englisch für „Wortzähler“ - Bezeichnung für den Zähler, der die Anzahl der Treffer im Ergebnis einer Suchmaschine anzeigt.

World Wide Web
Das World Wide Web ist ein Ableger des Internets. Physikalisch besteht das WWW aus Rechnern im Internet, die über das Protokoll HTTP vernetzt sind und Daten im HTML-Format zum Abruf bereitstellen. Im Gegensatz zur reinen Textdarstellung im frühen Internet bietet das WWW die Möglichkeit, Grafiken, Töne, Animationen und Videos zu übertragen. Außerdem ermöglicht das WWW dank der Verlinkung die schnelle und intuitive Navigation durch große Datenbestände . Hyperlinks sorgen dafür, dass der Nutzer ohne Umwege an die gewünschten Informationen gelangen kann.

WYSIWYG
Abkürzung für „What You See Is What You Get“ - „Was du siehst, das bekommst du auch“. Damit werden Dokumente oder Daten bezeichnet, die auf dem Bildschirm genau so angezeigt werden, wie sie bei Ausdruck auf dem Papier auch erscheinen.

W3
Kürzeste Form, das World Wide Web zu bezeichnen. Im Englischen dauert die Aussprache der Abkürzung WWW länger als der komplette Begriff World Wide Web. Um es so kurz wie möglich zu machen, wurden die drei Ws zu W3.

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Buchstabe X

XML
eXtensible Markup Language: eine an HTML angelehnte, aber durch viele neue "Tags" erweiterte Programmiersprache. Mit dieser Sprache wird es in der Zukunft möglich sein, Daten auch über Plattformgrenzen hinweg auszutauschen. Damit werden umfangreiche Konvertierungsverfahren zum Beispiel zwischen dem World Wide Web und WAP überflüssig: Welches Endgerät der User dann zur Abfrage von Daten und Bildern verwendet, macht keinen Unterschied mehr.

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Buchstabe Y

YABA
Abkürzung für „Yet Another Bloody Acronym“, was übersetzt so viel bedeutet wie „schon wieder ein verdammtes Akronym“. In der Welt der Computer und des Internets gibt es extrem viele Kurzworte wie WWW, AOL, URL, RTF. Da viele die ständige Benutzung dieser Abkürzungen nervt, kontern Sie mit YABA.

Yahoo
Eines der bekanntesten und erfolgreichsten Suchverzeichnisse im Internet. Bietet auch kostenlosen E-Mail-Service.

Yellow Page
Elektronische Version des bekannten Branchenverzeichnisses „Gelbe Seiten“.

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Buchstabe Z

ZIP
Darunter versteht man das Komprimieren, also Verkleinern, einer oder mehrerer Dateien mit einer Software. Dateien, die auf diese Weise behandelt wurden, tragen die Endung „.zip“. Gerade bei Übertragung im Netz lohnt es sich, die Datenmenge klein zu halten. Eine spezielle Software verkleinert durch ein mathematisches Verfahren eine Datei oder ein Programm, ohne dass dabei Daten verloren gehen. Die Datei ist danach deutlich kleiner und kann in dem gestauchten Zustand jedoch nicht mehr von dem Programm, mit dem sie ursprünglich erzeugt wurde, geöffnet werden. Dazu muss sie vorher erst wieder dekomprimiert werden, ein Vorgang, den man auch als „auspacken“ bezeichnet. Grundsätzlich kann jede Datei und jedes Programm komprimiert werden. Vor allem große Dateien wie Bilder und Töne werden durch die Komprimierung oft deutlich kleiner. Hier ist zu bedenken, dass bereits komprimierte Dateien, beispielsweise JPG-Bilder, sich durch ein Zip-Verfahren meist nicht weiter verkleinern lassen. Das bekannteste Programm zum Ein- und Auspacken ist Winzip.

Z-Modem
Effektives und viel genutztes Datenübertragungsprotokoll für Modem-Nutzer. Es erlaubt unter anderem, unterbrochene Downloads fortzuführen. Wird ein Download abgebrochen, etwa weil die Leitung zusammenbricht, kann nach erneuter Einwahl genau dort wieder weitergemacht werden, wo vorher unterbrochen wurde. Man muss, anders als bei anderen Protokollen, nicht wieder von vorne beginnen.

Zugriffsrechte
Sie regeln die Befugnisse jedes Users im Netzwerk und werden meist vom Administrator vergeben.

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